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Viel Spaß bei unseren Blogs - auch Sie sind herzlich eingeladen, hier Ihre Beiträge zu schreiben.
Hier schreiben die emsigen Freunde von Genfamily

Unterkategorien in dieser Kategorie:

Genealogie Informationen

Heimat

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© Gedichte Josef Weichselbaum Verlag Genaustria.at

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Die wahre Liebe

Ach könnten sich Verliebte wahrer lieben,
wenn sie mitsammen durch das Leben schreiten,
nach Jahren ist das Herz allein geblieben.

So viele fragen, wie ist wahres Lieben,
was kann uns dauerhaftes Glück bereiten,
wer kann uns dazu sicher führ'n und leiten,
ist 's falsch, wenn täglich wir Umarmen üben ?

Wahre Liebe ist - jedes Opfer bringen,
Seele sein wollen im geliebten Andern
und geistig schweben über Raum und Zeiten

und Gott ein freudig Alleluja singen,
dann Satan kann mit seinen Helfern andern,
noch mit dem Tod um Eure Seele streiten.

                                                  1994


Ein weiterer Beitrag von Josef Weichselbaum, einem Bauern (80 Jahre alt)
Das Buch mit allen seinen Sonetten kann im Genaustria Shop erworben werden
    shop.genaustria.at

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© Buch: Gedichte von Josef Weichselbaum

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Entsagung

Man kann dem andern vieles schenken, leihen:
Du teilst das Brot mit mir, ich will Dir danken,
Du tröstest mich wie einen Müden, Kranken,
ich wollt' Dir meine LIebe geben, weihen.

Nun sehnsuchtsvolle Wochen schon sich reihen,
ich quähle Tag und Nacht mich mit Gedanken,
und meine Hoffnungswünsche längst versanken,
ich kann aus Liebe Dir auch viel verzeihen.

Denn Du bist fern von mir in ander'n Welten,
wo and're Wünsche, gelten
und wo der Geist noch Großes leisten will.

Ich bin allein in Sehnsucht, Leid und Kummer,
mein Herz wird still, mein Schmerz wird immer stummer
und über Nacht ist vielleicht alles still . . .


                       Ein weiteres Gedicht von Josef Weichselbaum

Das Buch mit 255 Seiten /Gedichten können Sie erstehen in unserem Onlineshop - Shop.Genaustria.at

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Familien +Forschung bald zu Ende?

Sind die Familien + Forschung bald zu Ende in den nächsten 2 Generationen?
!  Ein Artikel aus dem Bereich "Diskussionen" mit Diskussionen !
Diese provokante Fragen stelle ich hier, nachdem ich bei Bekannten immer öfter die Diskussionen mit verfolge, die Kinder oder Enkel an öffenlichen Schulen zum Unterricht übergeben haben.

Ich lese also einen Beitrag darüberauf der Webseite Hintergrundinformation von engagierten Eltern.
Mit diesem Text: „Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler" v. 29.April 2015

"Der Verlust des Schamgefühls ist das erste Zeichen von Schwachsinn. … Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig …
Die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Missachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen". (Sigmund Freud (1905) Ges. Werke VII, S. 149)

Dieser Gedanke Freuds wird von Prof. Dr. Hans-Jochen Gramm weitergeführt, wenn er sagt:
"Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler,
um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft durchzuführen und
den Autoritätsgehorsam einschliesslich der Kinderliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen."
Handbuch für Lehrer, – "Anleitung zur Handhabung der Rahmenrichtlinien für Sexualkunde in H...."
... (So ähnlich auch auf Webseiten des Unterrichtsminsiteriums)


Dazu aber auch <Der Gesetztestext>>
„Der Staat hat bei Ausübung der von ihm auf dem Gebiete der Erziehung und des Unterrichts übernommenen Aufgaben das Recht der Eltern zu achten, die Erziehung und den Unterricht entsprechend ihren eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen."
1. ZUSATZPROTOKOLL ZUR EUROPÄISCHEN MENSCHENRECHTSKONVENTION (hat in der österreichischen Gesetzgebung Verfassungsrang) <<

? Ist eine Familie dann noch eine Familie ? Gibt es dafür überhaupt noch allgemeines Interesse ?

Dazu die Schlagzeile auch heute in den meisten Tageszeitungen:
Deutsche streiten um Verbot von 'Kinderehen' (also Pädophilie, staatl. genehmigt)
Zahlen steigen 06.11.2016, 08:10
"Nach der Einreise von Hunderttausenden Flüchtlingen lässt das Thema Integration Europa nicht zur Ruhe kommen. Sorgten zuletzt etwa im Sommer Verbote von Burka und Burkini für heiße Diskussionen, ist jetzt in Deutschland eine heftige Debatte über Kinderehen entbrannt

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Die Veranstaltungen hier

Ich möchte mich hier für diesen Kundenservice der Veranstaltungen, Ausstellungs Tipps und Jahrestage herzlich beim Team von Genfamily bedanken !
Alle sind vielfältig, heißt Beiträge für Jedemann, und ich habe schon einige Vorschläge mit meiner Familie besucht, und kann nur sagen: einfach TOLL.

Noch nie war etwas negatives bei der Organisation und der Durchfühung bemerkt (also wirkliche gut ausgewählte Empfehlungen).

Wie ich höre, kann man in Bälde die Buchungen gleich auch hier auf der Plattform machen.


Anna Maria Mauricia von Spanien, genannt von Österreich gemäß ihrem spanischen Namen Ana de Austria bzw. ihrem späteren französischen Namen Anne d'Autriche, (* 22. September 1601 in Valladolid; † 20. Januar 1666 in Paris) war eine spanisch-portugiesische Infantin und Erzherzogin von Österreich aus dem Hause Habsburg sowie ab 1615 Königin und von 1643 bis 1651, als Mutter des noch minderjährigen Ludwig XIV., Regentin von Frankreich.

Narzissenfest in Bad Aussee

Panoramablick von der Katrinalm über Bad Ischl

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Mein neues Leben

Ich bin vor 2 Jahren den Webseiten von Genealogie in Austria zugetreten und habe meine Verbesserung der Familienforschung in kurzer Zeit bemerkt.
Ich danke den Betreibern hier für die Unterstützung. Ich bin sehr viel herumgereist um die Daten persönlich für meine Arbeiten zu recherchieren. Schwerpunkt Niederösterreich. Das Landesarchiv und das Landesarchiv konnte ich besser nutzen als zuvor. Auch die Pfarrmatriken in den Orten meiner Vorfahren.

Ich bin zufriedener geworden; je weiter ich vorankam baute ich wirklich eine Menge "Stress" ab.

Ich hatte wieder mehr Zeit für meine kleine Familie und - habe nun Mein neues Leben genossen.

Auf dieser Plattform bin ich nun eingekehrt und suche weitere Kontakte, vonn denen ich lernen kann und vielleicht auch gemeinsam forschen kann.

Das ist mein Bericht

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UNSERE VERGESSENEN NACHBARN

Museenheaderdmn

Gedenkraum und Erinnerungsbuch für die ehemaligen jüdischen Bewohner des 3. Bezirks

1995 gestalteten wir eine große Ausstellung mit dem Titel Unsere vergessenen Nachbarn - die Landstraßer Juden, nachdem wir zuvor über vier Jahre die Namen, Wohnorte, Daten und Schicksale der ehemaligen jüdischen Bewohner unseres Bezirks zu recherchieren versuchten.
Aus der Einwohnerstatistik, basierend auf Informationen im Jahr 1937, wussten wir, dass es sich dabei um mindestens 12.947 Menschen handeln musste. Da nach den Nürnberger Rassengesetze aber auch Personen als jüdisch galten, die schon vor 1938 ihre Religionszugehörigkeit gewechselt hatten, mussten wir damit rechnen, mehr als diese vorgegebene Zahl annehmen zu müssen.
Sehr bald war uns klar, dass das sogenannte Weißgerberviertel rund um die Löwengasse und die Radetzkystraße eine besonders dichte jüdische Besiedlung hatte; hier allein wohnten vor dem 12. März 1938 mehr als 4.800 jüdische Mitbürger, von denen mehr als 3.200 zu Opfern des Rassenwahns der Nazis wurden.
Das ist der Grund dafür, dass hier besonders viele jüdische Institutionen bestanden hatten.

Derzeit stehen wir in unserer Datei bei 13.243 Eintragungen (Stand vom 13. Jänner 2008), und sind davon überzeugt, noch immer nicht alle diese ab 1938 ausgegrenzten Menschen gefunden zu haben.

Die detaillierten Beiträge sehen Sie in voller Länge mit allen Personen auf dieser Plattform - mit Hilfe des Web-Teams v. Genaustria ! ! !     www.genaustria.at/Wien3/Juden
Davon fanden nach einer nun endlich abgeschlossenen Recherche über die zu Tode gekommenen Personen, die nach Theresienstadt deportiert wurden, 6.568 Menschen, also mehr als die Hälfte der erhobenen Juden, zwischen dem 13. März 1938 und dem Kriegsende am 9. Mai 1945 den Tod.


Seit November 2010 gibt ein Bezirksplan in unserem Gedenkraum darüber Aufschluss, wo die Landstraßer Holocaust-Opfer daheim gewesen waren.


Diese Teilaufnahme zeigt von links nach rechts Fotos von Gustav Mahler, Fred Zinnemann, Rudolf Bing, Anton Kuh und Jura Soyfer.
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Sigmund Freuds Weg zur Psychoanalyse 1

Vorwort von mir:   Ich bringe diesen Beitrag über Siegmund Freud hier, da ich mich seit einigen Jahrzehnten ganz privat mit dem Leben von Familie PANETH und S. Freud auseinandersetzte.
Ich bin Großneffe von D. Schwab, der Ehefrau von L. Paneth. Dem Studienkollege von Freud, der dann das Rektorat zugesprochen bekam, anstelle  S. Freud (wegen einiger Kuriositäten seiner Ansichten und Vorträge) - und habe die originale Schwab-Familienchronik beginnend 1859, mit vielen Originaltexten, Briefen etc.


Im Frühjahr 1884 schrieb Sigmund Freud an seine Verlobte Martha Bernays die folgende Sätze:

Und Himmel, Weibchen, bist Du arglos und gutmütig! Merkst Du nicht, daß diese Wissenschaft unser ärgster Feind werden kann, daß der unwiderstehliche Reiz ohne Entgelt und Anerkennung sein Leben für die Lösung irgendwelcher für unser beider persönliches Befinden irrelevanter Probleme zu verwenden, unser Zusammenleben aufschieben und aufheben kann, wenn ich, ja wenn ich die Besonnenheit verliere? Nun damit wird's nichts, ich bin kraftvoll beisammen und gedenke die Wissenschaft auszubeuten, anstatt mich zu ihren Gunsten ausbeuten zu lassen. [2] Diese »Ausbeutungshaltung« kam nicht von ungefähr, sondern hat ihre Wurzeln in der Biographie Sigmund Freuds, in einer Reihe von Faktoren seiner Herkunft, Kindheit und Jugend, die in ihrem Zusammenspiel auch zu dem machtvollen Antrieb geführt haben, etwas Besonderes zu leisten. Etwa zwei Jahrzehnte lang hat sich das Objekt dieses Antriebs ständig gewandelt: Gerade war er noch auf die Philosophie gerichtet, schon geht er den Geschlechtsorganen des Aals nach; die Untersuchung des Baus von Nervenfasern und Nervenzellen weicht den Selbstversuchen mit Kokain; und der Rauschdroge wiederum läuft das Interesse an Hysterie und Hypnose den Rang ab. Erst Mitte der Neunziger Jahre hat Freuds Suche ihr endgültiges Ziel gefunden: Die Psychologie des Unbewußten.

Als Sigmund Freud die Traumdeutung, sein erstes großes psychoanalytisches Werk, veröffentlichte, war er 44 Jahre alt und hatte die Mitte seines Lebens bereits überschritten. Die Liste seiner Veröffentlichungen umfaßte zu diesem Zeitpunkt immerhin fast 150 Arbeiten, darunter 4 Monographien. Die Psychoanalyse ist also nicht vom Himmel gefallen, sondern das Produkt eines reifen Mannes, der sich schon auf anderen Gebieten der Wissenschaft einen Namen gemacht hatte.

Ich möchte nun versuchen, Ihnen einen Eindruck von den Triebkräften und Einflüssen zu vermitteln, die Freuds fast zwei Jahrzehnte währende wissenschaftliche Suche unterhalten haben. Im Mittelpunkt meines Vortrags wird dabei nicht die innere Logik der wissenschaftlichen Entwicklung stehen, sondern das Wechselspiel von Hoffnungen und Enttäuschungen, das erst mit der Niederschrift der Traumdeutung, d.h. mit der Begründung der psychoanalytischen Theorie ein Ende fand.

Sigmund Freud wurde am 6. Mai 1856 in dem kleinen mährischen Städtchen Freiberg geboren. Sein Vater Jakob, ein Wollhändler, in der dritten Ehe mit der um 20 Jahre jüngeren Amalie verheiratet, verließ 1859 aus bisher nicht eindeutig geklärten Gründen mit seiner Familie Freiberg, um nach einem Zwischenaufenthalt von etwa einem halben Jahr in Leipzig, sich 1860 in Wien niederzulassen. Im Herbst 1865 wird Sigismund – so nennt er sich bis Mitte der 70er Jahre – in das Leopoldstädter Real- und Obergymnasium aufgenommen. Nach mit »vorzüglich« bestandener Matura entschließt er sich 1873 an der Universität Medizin zu inskribieren.

Spätestens seit dem Beginn seiner Studienzeit träumte Freud davon, in der Rangreihe der Gelehrten seiner Zeit einmal ganz oben zu stehen. Auf welchem Gebiete der Wissenschaft dieser Aufstieg stattfinden sollte, war für ihn viele Jahre offen. Nachdem eindeutig feststand, daß es die Medizin sein würde und Freud auch schon einige Erfahrungen gesammelt hatte, formulierte er seinen machtvollen Drang in einem Brief an seine Verlobte folgendermaßen:

Ich weiß ..., daß ich unter günstigen Bedingungen mehr leisten könnte als Nothnagel, dem ich mich weit überlegen glaube, und daß ich vielleicht Charcot erreichen könnte.


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© (c) Christfried Tögel

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Sigmund Freuds Weg zur Psychoanalyse 2.

Das ist kein besonders bescheidenes Ziel, war doch Hermann Nothnagel immerhin einer der bekanntesten Ärzte seiner Zeit und Jean-Martin Charcot galt als führender Neuropathologe Europas. Freuds Anspruch zeugt von einer gehörigen Portion Ehrgeiz und erheblichem Selbstbewußtsein, zwei Charakterzüge, die sich nicht erst in den 80er Jahren herausgebildet haben, sondern die Freud schon seit seiner Gymnasialzeit kultiviert hat. In diesem Zusammenhang bekennt er seiner Verlobten: Es gab eine Zeit, in der ich nichts anderes als wißbegierig und ehrgeizig war und mich Tag für Tag gekränkt habe, daß mir die Natur nicht in gütiger Laune den Gesichtsstempel des Genies, den sie manchmal verschenkt, aufgedrückt hat. [4] Liest man nun die Stellen in Freuds Briefen und Werken, die etwas mit Ehrgeiz – sei es seinem eigenen oder dem Phänomen im allgemeinen – zu tun haben, so fällt auf, daß es gewisse Widersprüche zwischen verschiedenen Äußerungen zu verschiedenen Zeiten gibt.

In den Briefen der 80er Jahre erweckt Freud den Eindruck, als habe er nur temporär Ehrgeiz besessen und sei von diesem »Übel« bald geheilt worden. Es finden sich fast klagende Formulierungen wie: »Aber ich bin so wenig ehrgeizig« [5]. oder »Mein Ehrgeiz bescheidet sich, in einem langen Leben etwas von der Welt verstehen zu lernen ...

Im Gegensatz zu dieser Tendenz steht die Deutung einer Reihe von Freuds eigenen Träumen und Fehlleistungen in der Traumdeutung und der Psychopathologie des Alltagslebens. Da fallen Worte wie »krankhafte[r] Ehrgeiz« [7], »Größensehnsucht« und es findet sich Freuds vorsichtiges Eingeständnis: »Vielleicht habe ich auch wirklich Ehrgeiz besessen.

Mit diesen wenigen Zitaten sollte nur angedeutet werden, daß Freuds Einstellung zu seinem eigenen Ehrgeiz von Ambivalenz geprägt ist, und es für ihn nicht immer einfach war, diesen Charakterzug anderen oder auch sich selbst gegenüber einzugestehen.

Doch welche Entwicklungen und Umstände haben zu Freuds Ehrgeiz geführt?

Als erster wichtiger Faktor muß hier Freuds jüdische Herkunft erwähnt werden. Die Emanzipationsgesetzgebung in der Habsburger Monarchie hatte die gesellschaftliche Gleichstellung der Juden ermöglicht, allerdings um den Preis der Aufgabe ihrer Religion und Tradition. [10] Den gleichzeitig wieder erstarkende Antisemitismus bekam Freud wohl schon als Kind zu spüren. Und spätestens seit den ersten Semestern an der Wiener Universität ist er auch direkt mit judenfeindlichen Tendenzen konfrontiert worden. Einige Zeit lang hat er versucht, die scheinbaren oder auch wirklichen Nachteile des eigenen Judentums durch deutsch-nationale Aktivitäten innerhalb des Lesevereins der deutschen Studenten in Wien zu kompensieren, doch spürte er bald, daß auf der einen Seite der dauerhafte Erfolg solcher Kompensationsmechanismen recht zweifelhaft ist, und auf der anderen aber die Tatsache der Zugehörigkeit zum Judentum mobilisierend wirkt...........................

Joseph Paneth schreibt im Jahre 1883 im Manuskript seiner Vita Nuova über Freud:

Aus armem Hause stammend, aber mit großer Energie und entschiedenem Talent begabt, hat er sich mühsam und elend genug, durch eine lange Studienzeit voll Hunger und Entbehrungen durchzuringen gehabt. Freuds Äußerungen aus späteren Jahren verraten das noch sehr deutlich. So schreibt er im September 1899 an Wilhelm Fließ: Von dem Erwerb [aus Patientenbehandlungen, C.T.] hängt meine Stimmung auch sehr ab. Geld ist Lachgas für mich. .......................

I.........................


Lesen Sie weiter im Original über den Rest der Analyse, bei       http://www.freud-biographik.de/wiss.htm

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© http://www.freud-biographik.de/wiss.htm​

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Meine persönliche Fotosammlung

Sehen Sie eine große Bildersammlung in meinen Fotoalben in meiner persönlichen Community - ich freue mich auf Ihren Besuch, gehen Sie dazu zu den Communitys - falls Sie alle hunderte betrachten möchten, senden Sie dort eine Anmeldung an mich. Inhalte aus meinem langen Schaffen in der Musikbranche mit den meisten von mir betreuten Künstlern und Gruppen. Peter Lex


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© Peter Lex

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Meine Namenssammlung in meiner Genealogie

Ich habe eine komplette Namensliste aller meinr Forschungen im LEX-Stammbaum in meiner Community hochgeldaden. Hier ein kleiner Auszug daraus. Besuchen Sie diese Community für alle Namen:

ABAFALVI (4), ABDAL (1), ABILDGAARD (84), ACHATZ (2), ADAM (1), ADÁM (2), ADLER (1), AICHHOLZER (2), ALICE (1), AMBROSCH (6), ANDERSEN (1), ANDERSON (2), ANDREASDATTER (1), ANGERER (2), ANONYM (JOHNSON) (1), ANONYM-LEXFLORIAN (2), ANTONSDR BERG (2), APRIL (1), ARDELT (10), ARNO (2), ARSELIN (2), ASPERL (16), AUER (), BARNT (1), BARTAS (8), BASSINGER (3), ........................

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Heilige Liebe

Wie dank ich Gott für diese große Liebe in all den fünfundsechzig langen Jahren, die auch so schön, genau so kurz sie waren; ich bete, daß die Liebe weiter bliebe

und daß ich weiter mich in Treue übe trotz all den vielen schweren Leidensjahren und in der heut'gen Welt tausend Gefahren, daß nichts dies' wahre hehre Glück betrübe.

Ja wahr und rein und ohne Schuld und Fehle und ohne Argwohn, Mißtrauen und Hehle, nur Seele sein im heißgeliebten Andern,

sich gegenseitig hohe Achtung dingen, und gern und freudig jedes Opfer bringen, sogar auch sterben können für den Andern.

Josef Weichselbaum, 9. Oktober 2001 (in seinem Dank zu seiner Ehefrau)

Aus seinem Gedichte - Band

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Liebe in der Frühlingsnacht

Die Nachtigall, sie singt so süße Lieder, die Zweige sich still und verstohlen neigen;

mit Liebesmelodien und Blütenreigen kehret der Frühling in die Heimat wieder.

So wohl rieselt es durch die Brust und Glieder, die beiden Menschen,
sie schauern und schweigen, glücksdurchdrungen ihre Herzen sich zeigen,

Gott Amor schickt Liebespfeile hernieder.

Sie steh'n eins ins andere still versunken, das rauhe Leben umher sie vergessen,
selig berauscht von Frühlingsduft und Liebe,

die Lippen heiß, den Blick so wonnetrunken, das Lebensglück so groß, nicht zu
ermessen,
flüstern sie: "Ach, wenn es immer so bliebe."

v. Josef Weichselbaum, Kleinkadolz aus seinem Gedichte Band

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Lebenserfahrung

 

Lebenserfahrung

eines Siebzigjährigen

Ich kannte einst ein kleines, süßes Veilchen. Es spürte nicht das Frühlingssturmgetose, auch nicht das wilde Knabenmundgekose, ich dacht' mir, warte noch ein kleines Weilchen.

Ich wartete zwei oder drei so Weilchen und aus dem Veilchen wurde eine Rose, der wilde Knabe kam und brach die Rose, ich - fand zum Glück ein neues Veilchen.

So unbarmherzig ist das Schicksalswalten und manche Liebe mußte jäh erkalten, drum sage niemals: später oder nie -

und kannst das Veilchen du auch noch nicht halten, bevor die Rose legt Ihr Kleid in Falten, sinkst du schon selbst leicht sterbend in die Knie.

Mai 1993

v. Josef Weichselbaum, Kleinkadolz (iM) Aus seinem "Gedichte Band "

 

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Wasser

In mehreren unser Schulprogramme wird das Thema WASSER behandelt. Einmal beim Projekt "Denkmal im Diskurs" mit Schwarzenbergplatz, Russendenkmal und Hochstrahlbrunnen in Wien, dann auch bei den Gemeinschaftsprojekten von Schulen. Bei den Projekten "Kulturlandschaft" oder auch "Industriedenkmale". Ich habe in der Bbibliothek 2 Werk gefunden, die ich wegen der hohen Qualität hier vorstelle, und die das Geschichtsbild abrunden.

  Wasserversorgung für Wien

Das Buch Dich zu erquicken, mein geliebtes Wien - Geschichte der Wassserversorgung von den Anfängen bis 1900, v. Josef Donner. Klappentext: "Als am 24. Oktober 1873 die Fertigstellung der I. Wiener

Dich zu erquicken

Hochquellenleitung mit der Inbetriebnahme des Hochstrahlbrunnens auf dem Schwarzenbergplatz gefeiert wurde, hatten die Wiener schnell ein Witzwort bei der Hand: Sie verliehen der mächtigen Fontaine zwischen Rennweg und Prinz-Eugen-Straße taxfrei den Ehrentitel "Höchster Heuriger Wiens."  Nichts könnte die Wertschätzung der Wiener für ihr geliebtes Hochquellwasser besser charakterisieren als dieser Vegleich mit dem Rebensaft. Wiener Blut, Wiener Wassern Wiener Wein: So mußte eigentlich die Dreieinigkeit der weltberühmten "flüssigen Spezialitäten" dieser Stadt lauten. " Mit diesem launigen Erklärungstext wird man nicht richtig auf diesen Band vorbereiet. In ihm werden auf 110 Seiten wunderbare kleine Geschichten über die Wasserversorgung Wiens erzählt, Baugeschichten ebenso wie die Entwicklung der Wasserversorgung für die einzelnen Bezirke, unterlegt mit vielen, liebevoll zusammengetragenen Abbildungen . Die Kapitel im Werk sind: Wasser für Vindobona   Brunnen und Baustuben   Bau zentraler Wasserleitungsanlagen: Öffentliche und Private Wasserleitungen Wassermann und Wasserweib   Kaiser-Ferdinands-Wasseleitung   Historische Nutzwasserleitungen und Wientalwasserleitung, sowie die Beschreibung von Wassermuseen, Wasserabgabebestimmungen 1873 bis 1910. Das Buch ist nicht für Techniker geschrieben , sondern ist ein Erzählband.
Verlag: Norka Zeitungsverlag GesmbH, zu beziehen im Buchhandel.

Als 2. Werk empfehle ich den Konsumenten und Liebhabern des Wiener Wassers, wie auch den wissbegierigen Schülern:

Wasser in Wien

Wasser in Wien. Von den Römern bis zur Neuzeit, Autorinnen sind Sylvia Saki Oberthaler u. Christine Ranseder Der Stadtarchäologie ist es gelungen, wie bei den meisten seiner Veröffentlichungen, archäologische  Themen auch für den Laien interessant zu verfassen. Das Büchlein mit 76 Seiten ist zwar mit vielen historischen Themen befasst, die den Leser jedoch nicht überstrapazieren. Natürlich ist es faszinierend zu erfahren, wie eine Stadt, die ursprünglich von den Römern gegründet wurde, im Laufe der 2.000 Jahre die Wasserversorgung sicherstellen konnte. Damals lebten hier etwa 6.000 römische Soldaten am Donaustrande, mit den Angehörigen und den Bewohnern der Zivilstadt insgesamt ca. 30.000 Personen. Die Wasserleitung damals hatte ein Länge von 17 km, mit einem durschn. Gefälle von 0,3 %. Weiters lerne ich: Die Durchflussmenge war täglich mind. 4,3 Mio Liter Wasser.  Und so geht es weiter bis zur Jetztzeit mit den Informationen, die einen eigentlich nie richtig interessiert haben. Aber doch, wenn man so einen kleinen Band in die Hände kriegt und ordentlich aufgemacht, 2.000 Jahre Geschichte kurzweilig erzählt bekommt.

Verlag: Phoibos aus Wien 5 verlegte den Band 2007, welcher über den Buchhandel oder die Stadtarchäologie oder die Wasserwerke bezogen werden kann.

 

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Mein Österreich !

Ich hab' im Krieg gekämpft im guten Glauben und vor mir meine Generationen, die Feinde
waren hundert Nationen,
doch ließ ich mir die Heimatlieb' nicht rauben.

Sie schlugen mich zum Krüpperl, Kranken, Tauben, Mißachtung, Spott, Verhöhnung
von den Drohnen -
und niemals wird mein großes Leid wer lohnen, doch will ich immer
an mein Öst'reich glauben.

Wo gibt es sonstwo schönere Novenen ? Ein jeder Fleck ist wie ein Garten Eden in
uns'rem wunderschönen kleinen Reich

und all mein einstens Bangen und mein Sehnen im unheilvollen Krieg 'gen Unschulds
jeden
heißt jetzt: ich liebe dieses Österreich !

v. Josef Weichselbaum (iM) Aus seinem Gedichte Band

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Einer Malerin

 

Einer Malerin

Du lächeltest mir zu, ich war benommen, Dein schönes Antlitz kannte ich schon lange, was machte jetzt mein Herz so weh und bange, was war es, das mir hat das Wort genommen ?

Ist es die Höhe, die Du schon erklommen mit Deiner Kunst fast bis zum Überschwange, die mich beschämt und hemmt in meinem Drange Dir gleich zu werden in der Kunst, der frommen ?

Ja, hoch und heilig ist Dein Tun und Walten, in der Natur un in des Waldes Hallen, das sind des hohen Geistes Regionen,

in denen sich die Seele will entfalten, wo Gottes Lieb' und Güte widerhallen, "Er" schenk Dir edle Inspirationen.

v. Josef Weichselbaum, Kleinkadolz (iM) Aus seinem "Gedichte Band "

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Generationen verbinden-Neues Hobby finden

Viele erfolgreich durchgeführte Aktionen im Bereich der Regional– und Familienforschung haben uns überzeugt, dass das Interesse bei Jung und Alt von Jahr zu Jahr zunimmt.


Diese positiven Erlebnisse wollen wir jetzt, und mit Ihrer Hilfe, auf eine breitere Basis stellen. Wir laden Sie deshalb ein, mit uns weitere Brücken zu bauen, und die Generationen zu verbinden. Ihre persönlichen Erfahrungen sind Schätze, welche verloren gehen, wenn man sie nicht weitergibt.
Daher veranstalten wir für Sie Informationstage, an dem Sie Forsch-ab50 und dessen Programm genauer kennenlernen können.

Wi r  s u c he n  a u c h  S i e !
Ihre Geschichten und Erinnerungen, Ihr Wissen, Ihre Dokumente und Bilder, um sie mit Ihnen auf www.genfamily.at zu sammeln und zu veröffentlichen. Dazu gibt es den eigenen TeamBlog, wo Sie beitreten können und sich auch "nicht öffentlich" unterhalten können.

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Ein Lesetipp zu Weihnachten

Einer unserer Freunde grüßten Genfamily zu den Feiertagen und legten ein Buch bei, dass ich Ihnen hier vorstellen möchte. Unten ist ein LInk zu dieser Firma
Gruß-Text:
Sehr geehrte Freunde,

der vielfältige Zuspruch und das positive Feedback ermutigen uns auch dieses Jahr
unsere Tradition fortzuführen, ein Buch zu werteorientierten Themen
zu schenken.

Entsprechend unserer persönlichen Grundlage biblischer Werte, wählten wir diese
„Literaturgabe“, als
Wertschätzung gegenüber unseren Freunden, unseren Kunden, den vielen tausenden Lesern unserer MEGAtimer Mailtipps und unseres
MEGAtimer - Bloggs.

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Meine wunderschöne Jugendzeit

Die Zeit der Not vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges habe ich in einem Artikel beschrieben, der im Archiv unseres Museums liegt. Hier möchte ich von den Jahren 1946 bis 1952 erzählen. Ich besuchte von 1945 bis 1950 die LBA in der Kundmanngasse, obwohl ich nicht wirklich Lehrer werden wollte. Das war der Wunsch meiner Eltern, die immer wieder davon sprachen, dass ich ein "Brotstudium" machen soll. meine Studentenband
Während dieser Zeit betätigte ich mich - um es chronologisch aufzuzählen - als Mitglied von Schauspieltruppen (mein erster Auftritt fand 1946 im Calasanzsaal als Bettler in Max Mells Wiener Kripperl 1919 statt, mein letzter im Kleinen Theater in der Josefsgasse als Dr. Jura in Hermann Bahrs Komödie Das Konzert. Dazwischen spielte ich in Schwänken von Johann Nestroy, in Märchenstücken von Ferdinand Raimund und in Komödien, die damals gern gesehen wurden. Da ich eine leidlich angenehme Singstimme hatte, sang ich einige Jahre beim Lehrer-a-capella-Chor, der zu dieser Zeit als Verstärkung der Festwiesenszene in Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg verwendet wurde. So hopste ich gemeinsam mit meinem Deutschprofessor, der mich zum Chor geholt hatte, in jeder Vorstellung als Bäckermeister kostümiert auf die Bühne des Theater an der Wien. Schon 1946 erlernte ich bei Pepi Kaderka die Bedienung eines Schlagzeugs. Mit verschiedenen "Bands" verdiente ich mir so mein Taschengeld mit Auftritten bei Kränzchen, Maskenbällen und anderen Tanzbelustigungen. Na ja, und dieses leicht verdiente Geld juckte natürlich in der Tasche, was dazu führte, dass ich an jedem Wochenende zum "Schwung" zum Thumser in die Neulerchenfelderstraße pilgerte. Und wenn schon, denn schon saß ich stundenlang mit Freunden beim Sittl, in einem anderen Beisel oder einem Kaffeehaus - mein Stammlokal war das Strozzigrund - wo über Musik, Theater, neue Literatur und Politik "dischkuriert" wurde. Alle diese Aktivitäten waren mir als Halbwüchsigem - heute bezeichnet man Burschen in diesem Alter als "Teens" - weitaus wichtiger als mein Studium und der Besuch der LBA. So kam es, dass ich im 4. Jahrgang in einem Trimesterzeugnis immerhin die stolze Zahl von 347 nichtentschuldigten Unterrichtsstunden aufweisen konnte. Wenn ich heute ältere Erwachsene über die "schrecklichen" Jugendlichen klagen und meckern höre, fällt mir meine Jugendzeit ein. Ich war nie ein Spaßverderber oder "Trauminet", schätzte amouröse Abenteuer und jede Art von Unterhaltung, weshalb ich mit Sicherheit keinem anderen meiner Altersgenossen als Vorbild hätte dienen können. Vielleicht will der eine oder andere Besucher meines Blog nichts mehr mit mir zu tun haben, nachdem der diese Zeilen gelesen hat. Na ja, auch das werde ich ertragen! Karl Hauer

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Empfehlung: Restaurant Artemis

Diese Woche in der beginnenden Kälteperiode hatte ich Sehnsucht nach Urlaub im Süden. Auch wenn ich keine Zeit dafür habe, "machte ich Urlaub in Griechenland". Am Abend nahm ich meine Frau, der Besten von allen, an die Hand und spazierten zu meinem Lieblingslokal, dem griechischen Restaurant ARTEMIS in die (na wo wird das sein) Griechengasse 3 im 1. Bezirk.

Es ist immer schön, wenn der Wirt sich an uns erinnert, und sofort - wie ein alter Freund - an uns und unsere Gewohnheiten u. Vorlieben erinnert. Der ganze lange Abend war ein Urlaubsabend. Dezente originale Hintergrundmusik mit perfektem Repertoire. So laut/leise dass man sich ungestört unterhalten kann.

Die Preise auf der Speisekarte sind "christlich", so gönnt man sich gerne ein Urlaubsmenü mit 3 Gängen (Speisekarte online). Dazu herrliche Weine.

Ich kann diese kulinarische Oase bestens empfehlen. Die 4 Tage danach bin ich heute noch total entspannt, und nehme den Alltagsstress sehr viel leichter.

Vielleicht sehen wir uns, liebe Leser demnächst dort an diesem Ort ?

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Guten Tag hier im Blog, gerade beigetreten

Zwar bin ich seit Juni schon hier aktiv angemeldet und habe mitgearbeitet bei der Erstellung  dieser Plattform, heute habe ich meine eigene Gruppe gegründet - eine Genealogie Gruppe. Ich spiele Gitarre und leren gerade die spanische Volksmusik. Ich habe mir eine Gitarre in Spanien zugelegt. Hier präsentiere ich ein interessantes Flamenco - Beispiel, das habe ich auf Youtube  gefunden.

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© Canal de MrGardelspanish

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Meine Vorstellung von Korneuburg

Die Stadt kennt ja fast jeder. Darf ich hier (als neues Mitglied) einige Informationen über unsere Stadt präsentieren? Heute über die Stadtgeschichte

Korneuburg im Wandel der Zeit

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Hier ein Freskogemälde von Maximilian Lenz:
"Symbolische Darstellung der Verleihung des Stadrechtes
durch König Albrecht I. im Jahre 1298"

Ursprüngelich aus einer Ufersiedlung entstanden, war Korneuburg jahrhundertelang mit Klosterneuburg unter dem Namen Nivenburg verbunden.

 

1136 Erstmalige urkundliche Erwähnung als Stadt in der Gründungsurkunde des Benediktinerklosters Klein-Mariazell.
1298 Verleihung des Stadtrechtes durch Herzog Albrecht I., welches die formelle Trennung von Klosterneuburg bewirkte.
1450 Nach den verheerenden Folgen eines Großbrandes wiederaufgebaut, wurde die Stadt zur Landesfürstlichen Festung erklärt. Von da an stand sie im Mittelpunkt zahlreicher Kriege.
1477 Einnahme Korneuburgs nach 22wöchiger Belagerung durch den Ungarnkönig Matthias Corvinus. Mit dem Fall der Stadt war auch das Schicksal Wiens besiegelt. König Matthias Corvinus nahm in der Hofburg Quartier, in Korneuburg blieb eine starke Besatzungsmacht.
1490 Ende des Krieges aufgrund des unerwarteten Todes von König Matthias Corvinus
1645 Einmarsch der Schweden in Österreich. Ihre Marschziele waren Haugsdorf, Hollabrunn und der Raum Korneuburg. Die Einnahme Korneuburgs durch die Schweden brachte der Stadt große finanzielle Belastungen.
1646 Um Österreich von den Schweden zu befreien, verlegte der Kaiser zusätzliche Regimenter nach Niederösterreich. Es entbrannte ein erbitterter Belagerungskrieg. Nach weiterer Verstärkung der Truppen konnten schließlich bei einem Sturm auf Korneuburg zwei Stützpunkte zurückerobert werden. Daraufhin verzichteten die Schweden auf weiteren Widerstand. Im August 1646 zogen sie ab.Zurück blieb eine schwer beschädigte Stadt und ein notleidende Bevölkerung.
1683 Nach und nach erlebten Korneuburgs Handel und Gewerbe wieder einen Aufschwung, der jedoch nicht lange andauern sollte. 1683 kamen die Türken nach Klosterneuburg, das sie jedoch nicht einnehmen konnten. Später zogen sie über die March und lagerten auf den Höhen Hagenbrunns.Karl von Lothringen gelang schließlich der Sieg über die Türken. Von der Stadtmauer aus konnten die Korneuburger den Verlauf der Schlacht beobachten!
1805 Besetzung Korneuburgs durch die Truppen Napoleons.
1809 Erneute Einnahme der Stadt durch französische Truppen. Damit kehrten wieder Not und Schrecken ein . Mehl wurde beschlagnahmt, alle Vorräte an Korn, Hafer, Brot, Fleisch und Wein wurden requiriert. Auch die bei den Bürgern im Quartier liegenden Truppen mußten verpflegt werden.Als die französische Armee noch im gleichen Jahr die Stadt verließ, war der Schaden, den Korneuburg erlitten hatte, groß, die Finanzen am Ende, die Bürger verarmt.
1945 Vor dem Ende des zweiten Weltkrieges war Korneuburg Frontstadt. 1945 wurde die Hälfte der Stadt durch einen amerikanischen Bombenangriff schwer getroffen. Bei Kriegsende war nahezu die Hälfte der Häuser ganz oder teilweise zerstört.Von der Bevölkerung waren nur noch rd. 3.400 Bürger anwesend. Gleichzeitig wurde die Stadt von rd. 10.000 Besatzungssoldaten bewohnt.

Sofort nach Kriegsende begann der dornenvolle Weg des Wiederaufbaues der zerstörten Stadt.

Weiteres folgt

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Interessant, erster Beitrag - auch Rezept für Chili

Das ist ein interessantes Angebot auf dieser Plattform. Ich werde meinen Lebensrythmus einfach ändern.
Früher hab ich gerne gekocht. Meistens die Hausmannskost, und ein wenig italienische Küche, chinesisch, französisch.
Nach der Übersiedlung lernte ich neue Leute kennen, war viel unterwegs und schlagartg führte ich ein anderes Leben.
Obwohl es bunt und lustig ist, ist mir die Häuslichkeit mehr und mehr abgegangen.
Heute fang ich an. Und beginne (!?) einen neuen Abschnitt. Meine Küche ist gut eingerichtet, ganz selten besucht wegen größerer Aktionen.
Vor einiger Zeit gab mir ein Kollege ein "super Chili - Rezept". Habe die Zutaten sowieso im Hause, los gehts; und wenn ich wieder Gefallen finde, werde ich öfters Freunde zu mir einladen. Ich schreib hier halt wie es so weiter geht.

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Mein CHILI REZEPT

Zutaten

  • 2-3 Zwiebeln + 3 Knoblauchzehen + 2-3 Karotten + 1 Stück Knollensellerie (200 g) + 1 kleine rote + 1 kleine grüne Paprikaschote + 1 große Dose geschälte Tomaten (800 g) + 4 EL Öl + 500 g mageres Rinderhackfleisch + 1 EL frische Thymianblätter + ½-1 TL Sambal olek + Salz + Pfeffer aus der Mühle + 1 Dose Kidneybohnen (400 g)

Informationen

  • Zubereitungszeit: 120 min. Gesamtzeit: 120 min. Kalorien: 345 kcal

Schritt 1

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Karotten und Knollensellerie schälen, die Paprikaschoten waschen und halbieren, Trennwände rausschneiden, die Kerne rausspülen. Alles in möglichst kleine Würfel schneiden. Tomaten aus der Dose grob hacken.

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Universalmuseum Joanneum Graz - Vorstellung

Universalmuseum Joanneum GmbH

Die Landesmuseum Joanneum GmbH wurde mit Generalversammlungsbeschluss vom 26. November 2002 gegründet. Mit Generalversammlungsbeschluss vom 2. Dezember 2003 hat sich die Stadt Graz an dieser Gesellschaft beteiligt, die Verteilung der Gesellschaftsanteile stellt sich wie folgt dar: an der Gesellschaft ist das Land Steiermark zu 85% und die Stadt Graz zu 15% beteiligt. Die Gesellschaft wurde mit Generalversammlungsbeschluss vom 10. Juli 2009 in Universalmuseum Joanneum GmbH umbenannt.

Das Universalmuseum Joanneum ist eine wissenschaftlich-kulturelle Institution. In Übereinstimmung mit den Statuten des Internationalen Museumsrates ICOM ist das Universalmuseum Joanneum eine nicht gewinnbringende, ständige Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist und materielle Belege des Menschen und ihrer Umwelt zum Zwecke des Studiums, der Erziehung und der Freude erwirbt, erhält, erforscht, vermittelt und ausstellt. Das Universalmuseum Joanneum führt, ihrer Bestimmung gemäß, steirische landeskundliche Sammlungen von allgemein wissenschaftlichem Charakter oder kulturellem Wert, und weist durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen auf die wissenschaftlichen und kulturellen Leistungen und Bedürfnisse des Landes Steiermark hin.

NEU:  Eröffnung des NATURKUNDEMUSEUM

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Lernort:Denkmal - Geschichte zum Anfassen

Das in Partnerschaft mit dem Bundesdenkmalamt entwickelte Schulprogramm "Lernort Denkmal" hat in den vergangenen 4 Schuljahren großartig angefangen. Bereits 27 Klassen haben sich angemeldet und für sich die Geschichte und Kultur der Region als eigenes Lehrfach gewählt. Dabei handelt es sich um Volksschulen, Haupt- und Mittelschulen, sowie Gymnasien. Auf Kulturwanderwegen erforschen sie den Bezirk, lernen über die verschiedenen Denkmäler im Bezirk und erarbeiten sich die Geschichte ihrer nächsten Umgebung. Dazu werden sie für ihre Arbeiten fleißig das Bezirksmuseum besuchen und die hier gesammelten Bestände kennenlernen und benutzen. Über ihre Arbeiten, die unterstützt werden vom Bildungsministerium, dem Wiener Stadtschulrat und dem Kulturamt der Stadt Wien, werden wir hier zukünftig ausführlich berichten. Die Schulen präsentieren sich alle auch auf  den eigenen Webseiten. Sie sammeln dort ihre Arbeiten und Dokumentation in der eigenen eLearning - Umgebung, wo auch die Eltern/Großeltern mitarbeiten und ihre Kinder unterstützen können. 6 weitere Klassen haben sich ebenfalls schon zur Mitarbeit angemeldet.


In Zusammenarbeit mit Bundesdenkmalamt  b2ap3_thumbnail_BDA_rot_or-LogoKopie.jpg

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Teilnahmegründe

 

Gründe für die Teilnahme bei Genfamily.at

Dies ist die Basis-Seite über die vielen Gründe und faszinierenden Möglichkeiten

 

Wie die Subskriptionen bei Genfamily.at funktionieren

Keine Werbung auf Ihrer Webseite/Web Community   Alle bezahlten Communities sind Werbe frei
 
Unlimitierter Speicherplatz     Familienseiten sind eingerichtet um Verbindungen zu Familienmitgliedern herzustellen und dauerhaft zu pflegen - nicht um mit dem Speicher - Platz zu hadern. Die Familienseiten bieten unbeschränkten Speicherplatz für Ihre Nachrichten, Fotos, Videos und andere Aktivitäten.
 

Schutz für Ihre Inhalte mit ProfiSafe

Das erstellen von Inhalten auf Ihren Familienseiten funktioniert wie das Deponieren in einem Safe. Auf der Frontseite sehen Sie Ihre Fotos, Geschichten, Videos, Diskussionen und andere Inhalte, die ProfiSafe speichert. Aber im Hintergrund benutzen wir drei Niveaus des intelligenten Schutzes mit Archiv-System, um Ihre Daten zu sichern.
  • Level 1:
    Der erste Level des Schutzes beginnt mit dem Augenblick, in dem Sie Ihre Inhalte hinzu fügen, ProfiSafe macht auf dem zusätzlichen 2. Server eine sofortige Sicherungskopie, die dem Original entspricht.
  • Level 2:
    Im zweiten Sicherungs-Level sichern wir auf dem 2. Server in der Nacht alle Daten unserer Webseite
  • Level 3:
    Wöchentlich werden alle unsere Daten auf einem 3. Server an einem anderen Ort / in einem anderen Serverzentrum im Granitgewölbe sicher gespeichert und hinterlegt.

    Das Wiederherstellen von Dateien aufgrund von technischen Störungen, Webseitenangriffen oder Katastrophen dauert nur kurze Zeit, Ihre kostbaren Daten erscheinen darauf in "aller Frische" wieder.

Professionelles Webdesign und Millionen-fach erprobte Community-Software

 Was sich "hinter der Szene" abspielt, ist für Sie ein perfektes Zusammenspiel der Technik.
Ihre Arbeit wird unterstützt mit intelligenten, intuitiven und kinderleichten ergonometrischen Bedienungs-Funktionen !
Schon nach kurzer Zeit verstehen auch Anfänger die Bedienung - denn die Benutzerführung ist logisch, und übersichtlich. Fehler werden verziehen - in dem Korrektur-Funktionen Ihnen jederzeit an jedem Ort einen Hinweis geben, oder Änderungsvorschläge melden.

Damit können Sie sich als Benutzer auf Ihre Arbeit konzentrieren, nämlich die Eingabe von Inhalten & Kontaktherstellung & Einladung von Familien od. Freunden, oder Kollegen zur Teilnahme auf Ihrer Web-Community.

 

 

 

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Peter Mahler - Ein Portrait

Peter Mahler - Ein Portrait

b2ap3_thumbnail_Bild-1-Anima.jpg„Anima“, Öl auf Holz, 80 x 100 cm


PETER MA (H) LER

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Ein Träumer und Weltverbesserer – so war mein erster Eindruck von Peter Ma(h)ler,
als ich ihn vor etwas mehr als einem Jahr im Zuge der Vorbereitungen der Wohltätigkeitsauktion
für ‘Asyl in Not’ kennenlernte. Im Laufe unserer Begegnungen
entdeckte ich einen Menschen dahinter, der allen Dingen im Leben offen und positiv
gegenüber steht, durch nichts von seinem Glauben ans das Gute im Leben abzubringen
ist und der stets nach neuen Wegen sucht. Diese Suche wohl ist es, die sein
künstlerisches Oeuvre so facettenreich werden hat lassen.

Nach dem Studium an der Angewandten arbeitete er ganz in der Tradition der
damals sehr erfolgreichen phantastischen Realisten. Seine fotorealistische Malerei
basierte auf seinem ausgezeichneten handwerklichem Können und war von einer
gewissen Glätte und Unverbindlichkeit begleitet. Es musste der Zeitpunkt kommen,
an dem dies einem Menschen wie Peter Ma(h)ler nicht mehr genug sein würde. Sein
Bedürfnis, Gefühle auszudrücken, diese in seinen Bildern umzusetzen, liess in der
Folge abstrakte Gemälde enstehen, die spontan mit Fingern und Farbe auf der Leinwand
enstanden. Zuerst noch in schwarz gehalten mit einigen Farbauflockerungen,
sind sie in der Zwischenzeit zu hellen wogenden Farbenmeeren geworden.

Dem entgegengesetzt entstanden auch dreidimensionale Objekte, in denen der
Künstler als ‘Archäologe aus der Zukunft’ agiert. Seine Kunstharzgüsse und ‘Versteinerungen’
können als zeitgeschichtliche Dokumente gesehen werden, die dem
Betrachter das Gefühl geben, in die Zukunft gereist zu sein, und nun Fetische und
Alltagsgegenstände des 21. Jahrhunderts rückblickend als Ausgrabung zu sehen.
Die Distanz zu den Objekten verschafft dem Betrachter die Möglichkeit einer kritischen
Begutachtung und Beschäftigung mit diesen.

In den letzten Jahren ist somit ein facettenreiches Werk entstanden, das immer wieder
neue Fragen aufwirft und von einem Menschen dahinter zeugt, der auf der Suche
nach neuen Wegen ist und diese auch bereit ist, zu beschreiten. In diesem Sinne sind
wir gespannt, was uns Peter Ma(h)ler in den nächsten Jahren präsentieren wird.

Andrea Jungmann

 

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„Another symbol of creation“
Öl auf Leinwand
100 x 130 cm

 

 

I am very happy to be able to introduce you to my portfolio. It is dedicated
to a handful of people who are in the art business, people like your self.

Perhaps I can sum up the main subject matter of my recent paintings with the
word "constructionalism". This word may seem a bit out of place being used
to describe my philosophy of life - which greatly influenced my paintings.
But it seems to work. The main points of this school of thought seem to be
ones of self creation, independence and self empowerment. Also responsibility,
something highly needed today, in my mind, anyway.

The interview in this catalogue should help the interested person to understand
exactly what I mean. By the way, I interviewed myself. It was a fun
way to focus my mind on what I wanted to say. When people look at my
paintings they become involved with the surfaces, which is all right, but I
want more. I am also trying to illustrate what I believe in. And what I believe
is important.

The two paintings found at the very beginning of this booklet are the newest,
completed in the first quarter of 2005 for an exhibition I had in the Gallery
SUR in Vienna. These paintings go -technically speaking -in a different
direction, but seem to be related to the others anyway. When I look at them,
I experience the same kind of -well, elevation. There is something about
impossible objects that seem to express the wonders of the universe and of
life itself, the essence behind our very existence.

Now that you are holding this in your hands, what are you supposed to do?
First of all, please enjoy it. Look at my art work. Read the texts at your leisure.
I hope that they make good reading.

And then, if you appreciate what I am doing, please contact me. I do not
want my wonderful paintings or my message to the world to get buried under
tons of dust. You can reach me via eMail at: peter.maler@chello.at, or by
telephone with the number 0699 1 95 44 918. Art needs a forum. And I know
that you appreciate this. Art is an important part of your life.

Best regards,

Peter Mahler

 

 

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2 0 0 5


„Leuchter“
Öl auf Leinwand
100 x 130 cm

 

 

EIN TAGEBUCH DER EINDRÜCKE- INTERVIEW
MIT DEM KÜNSTLER


Was bedeutet es zu malen? Können Sie Ihren kreativen Prozess
beschreiben?

„Wenn ich heute male, beginne ich gewöhnlicherweise/üblicherweise ohne
Skizzen/Entwürfe oder Pläne. Üblicherweise spüre ich eine Art besonderer
Energie in mir und ich fühle mich ziemlich (an)gespannt. Es ist eine Zeit,
in der ich mich selbst von der Welt verschließe. Der Zeitpunkt muss gerade
richtig sein; ich muss mich in einer bestimmten Stimmung befinden. Was
normalerweise geschieht kann mit einer Explosion verglichen werden. Ich
tauche buchstäblich in meine Arbeit ein. Indem ich meine bloßen Hände
und Finger verwende, erschaffe ich diese Strukturen und Muster, die, wie
ich fühle, nach Ausdruck verlangen.

Die Arbeiten sind normalerweise erfüllt von dynamischer Kraft und Symbolhaftigkeit.
Der erste, anfängliche Moment ist entscheidend für meine
Arbeit, vielleicht in irgendeiner Art vergleichbar mit einem visuellen Tagebuch,
da die Gemälde eng mit meinen Gefühlen und meinem Wohlsein/
Wohlergehen verbunden sind. Einige Hauptgedanken, die in solchen
Momenten ihren Ausdruck finden, behandeln die hinter dem Leben selbst
stehenden Kräfte, Schöpfung und Geist. Das, was das Leben beseelt (belebt,
aufmuntert), die Entwicklung hinter den Lebensformen und ihrer Welt,
scheinen zu sein, was ich ausdrücken möchte.

Ich glaube daran, dass wir unsere eigene Realität schaffen. Wir ziehen/
fesseln unsere Freunde und Partner an, beeinflussen unser tägliches Leben/
Alltagsleben, steuern „Erfolg“ oder „Misserfolg/Versagen“ an. Wir
beeinflussen auch unsere Gesundheit und unser Wohlergehen durch unsere
Ernährung, unsere Gewohnheiten und unseren Gefühlszustand. Wir kreieren
die Situationen, in denen wir uns selbst finden, erschaffen die Gefühle, die
uns motivieren, und ziehen jene Menschen an, die wir benötigen, um eine
bestimmte persönliche Realität zu formen.

Unsere persönliche Realität wird auch durch die Art, wie wir Dinge betrachten,
definiert/erklärt/bestimmt. Und die Weise, auf die wir Dinge interpretieren/
erklären/darstellen/wiedergeben, ist ebenfalls ein Werkzeug, um unsere
eigene, persönliche Realität zu erfahren. Wir betrachten unsere Realität
durch die Matrix (Nährboden) unseres Designs und wir leben umgeben von
subjektiven Wahrheiten. Die Weise, wie wir die Welt erfahren, gleicht der
Art, wie die Welt ist.

 

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2 0 0 4


„Wave of creational power“
Öl auf Holz
80 x 100 cm

 


 

Wir erschaffen die Pole, die wir benötigen, um unsere Existenz durch den
Vergleich zu definieren/erklären. Eine meiner größeren/bedeutenderen/
wichtigeren Arbeiten mit dem Titel „Ohne Dunkelheit kann es kein Licht
geben“ versucht diesen Umstand auszudrücken.

Können Sie Ihre künstlerische Entwicklung beschreiben?

„Eines meiner Interessen als Bursche/Junge war die klassische Malerei.
Ich spreche über das, wovon ich glaubte, es sei deren wahrhaftige Essenz
(Geist, Wesen). Meine bevorzugten Künstler von damals waren Leonardo
da Vinci, Michelangelo und andere aus der Hoch-Renaissance. Ich kann
mich an einige Bücher aus der Bibliothek meiner Eltern erinnern, die sich
mit dieser Kunstperiode beschäftigten, und wie sehr ich von ihnen beeindruckt
war. Ich erinnere mich auch daran, dass ich einige der Kunstwerke
nachmalte und einige surrealistische Elemente hinzufügte, um auf diese
Weise meine eigenen sonderbaren/merkwürdigen symbolischen Welten zu
schaffen. Der von mir verwendete Symbolismus kam aus meinem Unterbewusstsein,
erschaffen durch freien, spontanen Ausdruck, aber sehr klar und
genau. Es sollte niemanden überraschen, dass ich schließlich nach Europa
aufbrach und somit/auf diese Weise einen Weg fand, um die Techniken der
alten Meister zu studieren und zu praktizieren. Einige meiner Kunstwerke
aus dieser Periode können in diesem Katalog gefunden werden.

Nahezu alle Gemälde wurden auf Holzplatten gemalt, in der klassischenÖl-Tempera Schichtentechnik. Damals malte ich auch Porträts und jedes
einzelne Detail war von großer Wichtigkeit/Bedeutung, jedes einzelne Haar
zählte. Ich hatte verschiedene Aufträge, die Porträts von einigen der wohlhabendsten
Menschen in Europa einschlossen! Darüber hinaus vervollständigte
ich eine Malserie auf Holz, die in Österreich und Deutschland ausgestellt
wurden. Ich unterrichtete auch an verschiedenen Örtlichkeiten, und
bei einer Gelegenheit wurde ich von 3 SAT-TV eingeladen, um im Rahmen
einer Sendung eine Vorlesung/Vortrag über die Techniken der alten Meister
zu halten.

Ich erreichte schließlich einen hohen Grad technischer Perfektion, aber ich
fühlte mich unzufrieden/unbefriedigt. Es schien mir als ob mir die technische
Perfektion nicht erlauben würde, meine Gefühle spontan frei zu lassen,
ich vermisste die Möglichkeit mit freier Assoziation zu arbeiten. Ich fühlte
mich künstlerisch eingeengt. Schließlich, nach Jahren der „technisch orientierten
Malerei“, erfuhr ich die erste kreative Explosion. In meinem Atelier
begann ich eine neue Serie abstrakter Bilder, die unglaublich ausdruckstark

 

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2 0 0 4


„Another wave of creational force“
Öl auf Holz
80 x 100 cm

 

waren. Wenn ich zurück denke, erinnere ich mich daran, dass ich Malfarbe
sogar von der Zimmerdecke entfernen musste! Diese ersten Arbeiten führten
zu meinem gegenwärtigen Stil.“

Wie steht´s mit Ihren Objekten?

„Ich begann mit der Erzeugung meiner Objekte – ich möchte sie Skulpturen
nennen – kurz nachdem ich expressiv zu malen begann. Es ist, als hätte
mich die künstlerische Explosion für neue Gedanken und Techniken frei
gemacht. Die ersten Objekte ähnelten Fossilien von uralten von menschlicher
Hand geschaffenen Kunstprodukten. Ich kreierte auch Schaukästen/Vitrinen,
die den Betrachter an eine Ausstellung in einem Museum erinnerten.

Die Objekte wurden aus Gips, Zement und anderen Materialien gemacht.
Bei Gelegenheit bemalte ich die Oberfläche, indem ich eine Art Patina
schuf, die eine sehr überzeugende Illusion von

Altertum schuf. Diese Arbeiten führten zu einigen größeren Kunstwerk, wie
dem „Rad der Menschheit“, einem Stück, das die Entwicklung der menschlichen
Zivilisation zeigt, und „Charly“, das grundsätzlich die „Versteinerung“
eines menschlichen Wesens darstellt. Charly stammt aus unseren
Tagen und aus unserem Zeitalter. Nach einer genaueren Betrachtung könnte
der Betrachter einige Schlüssel dafür entdecken, die dies beweisen, eine
Armbanduhr, eine Münze, ein zertrümmertes Tonband, alles versteinert und,
wie es scheint, Ewigkeiten alt.

Darüber hinaus schrieb ich eine Serie von Beschreibungen, in denen ich
die Geschichte meines „Fossils“ erzählte. Um dies angemessen/ordentlich
durchzuführen, erfand ich einen Archäologen, Dr. Dr. Walter Hitzinger, und
befragte ihn in meinen Artikeln. Seine wissenschaftlichen Meinungen, die
ich ihn im Magazin „Discovery“ veröffentlichen ließ, ergänzten meine versteinerten
Skulpturen perfekt und unterstützten die Illusion einer musealen
Atmosphäre.

Die Botschaften, die sich hinter diesen Arbeiten befinden, sollten klar sein.
Die Frage ist: Was hinterlassen/geben wir der Welt, wenn wir sie verlassen?
Welches Erbe hinterlassen wir unseren Kindern und Enkeln? Wenn jemand
der Welt die Möglichkeit gibt, ihren Tod zu sehen bevor er tatsächlich eintritt,
könnte die Welt genug Zeit haben, um einige notwendige Veränderungen
durchzuführen, bevor sie stirbt.

 

 

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„Yet another symbol of creational force“
Öl auf Holz
80 x 100 cm

 

Nach den Versteinerungen kam eine Serie von Objekten, die in Kunstharz
eingegossen wurden. Diese Objekte repräsentierten meine eigenen „Fetische“,
Dinge, denen ich einen persönlichen/subjektiven Wert zuschreibe,
wie ein Vogelnest, eine ägyptische Skulptur, eine bulgarische Medaille,
und eine getrocknete Kornähre. Später kam eine Serie, die „Fetische deiner
Welt“ genannt wurde und Symbole zeigte, wie Karriere, Aggression/Gewalt,
Sex und Drogen. Diese Skulpturen, die auf schwarze Steher/Säulen gestellt
wurden, wurden um „Charly“ herum drapiert und erlaubten den Eindruck
eines futuristischen Grabmals, das mit Geschenken/Grabbeigaben für ein
Leben danach (Leben nach dem Tod) angefüllt war.

 

 


 

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„A picture of red and yellow power“
Öl auf Holz
50 x 70 cm

 

 


 

 

East-West-East - About Peter Mahler
Galerie SUR (www.sur.at)


Die Phasen der persönlichen Entwicklung von Peter Ma(h)ler sind eng seiner
persönlichen Familiengeschichte verknüpft. Der Künstler wurde zwar in
den Vereinigten Staaten von Amerika geboren, doch Österreich, die Heimat
seines Vaters, die dieser 1938 verlassen musste, zog den 21-jähirgen wieder
nach Wien. Dort absolvierte er die Hochschule für Angewandte Kunst und
knüpfte an die künstlerische Aussagekraft seines Großonkels Gustav Mahler

– dies allerdings auf dem bildnerischen Sektor – an.
Die gestische Abstraktion als Mitbringsel aus den USA wandelte sich zu
umrisshaft Figurativem, so wie sich für Leonardo da Vinci aus Wolkengebilden
und abblätterndem Mauerwerk Körperliches und Menschliche Gesichtszüge
formten.

Heute dominiert in seinen Werken die Freiheit des „ma(h)lerischen“ Ausdrucks.
Mahler bearbeitet seine Werke mit Händen und Fingern. Es tauchen
geometrische Symbole und neue Materialien auf. Unverkennbar ist die Liebe
zu den nonverbalen Strukturen und Arrangements der Musik seines Urgroßonkels,
die sich in seiner Arbeit zu einer Vision von Leben und Natur, zu
einer Einigkeit von Energie und Geist zu verdichten scheint.

Oft verbindet er diffus gestrichelte, eminent malerische Bildflächen mit
strengen geometrischen Formen. Der Vollzug der Synthesen ist immer mit
dem Eintritt in Reifezeiten verbunden.

Für die Wiener Galerie SUR sind die Arbeiten von Peter Ma(h)ler eine
unverzichtbare Ergänzung und Erweiterung ihres künstlerisch-kulturellen
Diskurses, der fast ausschließlich in Nord-Süd-Richtungen - wenn auch in
geographisch weitgespannten Radien -verläuft. Mit Peter Ma(h)ler öffnet
sich ein neuer Weg: Der Ost-West-Ost-Verlauf als „andere“ Möglichkeit im
Sinne einer globalen Kommunikationssuche.

 

 

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2 0 0 0


„A symbol of self creation and isolation“
Öl auf Holz
150 x 195 cm

 

 

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he artist at work...
above: "Two symbols of growth"
Öl auf Holz, 50 x 70 cm

 


 

 

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„Without darkness, there can be no light“
Ausschnitt - Öl auf Holz
152 x 197 cm

 

 

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„Dr. Dr. Walter Hitzinger’s museum“
Cement casts, epoxy

 


 

 

 

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„Angel at the gate“
Öl auf Papier
30 x 30 cm

 

 

 

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„Gad Rausing“
Öl und Tempera auf Holz
50 x 70 cm

 


 

 

 

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1 9 8 2


„Sonniger Herbst“
Öl auf Holz
40 x 50 cm

 

 

 

Ausgewählte highlights:


"Ma(h)lerei und keramische Objekte", Galerie SUR, Wien, 2005

"Sur de Vienne", Torremolinos, Spainen, 2003

"Peter Ma(h)ler, New Work", Die Galerie, Wien, 2002

"New England Symphony", Galerie Sur, Wien, 2000

"Ausstellungsüberfall", Gallery Kunst-Fehler, Wien, 2000

Concept for the House of Music (Gustav Mahler Saal), Wien, 2000

"Die Macht der Leidenschaft in der Ma(h)lerei", Bundy and Bundy, Wien, 2000

"Sur de Vienne", National Gallery for Foreign Arts, Sofia, 2000

"Sur de Vienne", Wittgensteinhaus, Wien, 1999

"From the technique of the old masters to abstract explosion", St. Peter an der Sperr,
Wiener Neustadt, 1998

Presentation of the CD-ROM: "Peter Ma(h)ler, His Life, His Work", Palais Lobkowitz,
Wien, 1997

"Das virtuelle Museum", MMK, Wien, 1995

"Fossils and Fetisches", Kramsacher Kunstforum, Tirol, 1995

"Maler's new Archeology", PSK-Datendienst, Wien, 1991

"Altmeisterliche Malerei in der Gegenwart", Vincents Kunsträume, Wien, 1986

3-Sat: "Peter Maler und die neuen Alten", Mainz, 1986
"Kunst und Technik", Porsche Wien,1984



Mag. Peter Mahler
peter.maler@chello.at, Tel: 0699 1 95 44 918


KÄRNTEN:
Koschatstraße 96, 9020 Klagenfurt


WIEN:
Schützengasse 27-29/1/18, 1030 Wien


www.mahler.cc, www.maler.cc



Impression:
Mag. Peter Mahler
Schützengasse 27 29/1/18
A-1030 Wien
peter.maler@chello.at
www.mahler.cc

 

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Denkmalpflege in Niederösterreich

Heute möchte ich Sie etwas mehr über die Denkmalpflege in Niederösterreich informieren.
Die Abteilung Kunst & Kultur der NÖ Landesregierung veröffentlicht mit dem Bundesdenkmalamt seit vielen Jahren laufend Bücher zur Denkmalpflege und zu Denkmal-Projekten.  Bisher sind 49 Bände erschienen.

Der letzte Band befasst sich mit dem Theme Papier und Bücher

 

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Ich zitiere daraus:
"Denkmäler haben große Bedeutung für das Selbstverständnis einer Gesellschaft. Die Denkmalpflege hat sich zum Ziel gesetzt, diese Denkmäler, also im engeren Sinne Kulturgut, zu erhalten. Deshalb beschäftigen  wir uns immer wieder mit Themen des Materials, aus dem Denkmäler gemacht sind. Es geht um die Erhaltung des Schönen, aber auch des Bedeutenden, des Speziellen. Im Wesentlichen geht es darum, das Flüchtige an diesen Objekten zu bewahren.

Bei jedem Denkmal ist aber auch der Inhalt wichtig, sei es das Künstlerische, das Handwerkliche, das für die Gesellschaft Bedeutende. Papier ist in diesem Zusammenhang ein spezielles Thema, weil es neben Textilien ein besonders schwierig zu erhaltendes Material ist. So wie Stoffe auch, ist Papier in der Lagerung besonders Problematiken hinsichtlich Licht und Feuchtigkeit ausgesetzt. In den Beiträgen dieser Broschüre ist dies sehr anschaulich dargelegt, und wir hoffen, Ihnen damit etwas Orientierung zur Aufbewahrung Ihrer Kunstschätze geben zu können. "

Ich empfehel Ihnen diesen Band besonders, weil man kaum Publikationen in diesem Bereich findet.
Hier das Inhaltsverezichnis:

 

Papier - Material für Kunst und Kultur

Manfred Koller

Die Waldviertler Papiermühle in Bad Großpertholz

Ulrike Vitovec

Die Entwicklung der oberen Papiermühle in Stattersdorf vom Mittelalter in die Jetzt-Zeit

Thomas Salzer

Papier als Raum - Entwicklung und Pflege

Edit Touré

Huuuch ein Buch! Vom Büchermachen und der BuchKunst in der "Buchstadt Horn"

Toni Kurz

Land der Bücher - Vom bibliophilen Buch bis zur e-library in Niederösterreich

Gabriele Ecker

Bestandserhaltung in der Niederösterreichischen Landesbibliothek und im Niederösterreichischen Landesarchiv

Ilse Entlesberger

Wohin mit Großgrafiken in Sammlungskabinetten? Eine seltene Auswahl

Gregor M.Lechner

Europäisches Forschungszentrum für Buch und Papierrestaurierung in Horn

Patricia Engel

Klosterbibliotheken in Niederösterreich

Martin Haltrich

Die wohltemperierte Bibliothek

Bernadette Kalteis

Restaurierbeispiele

 

Buchrestaurierung

Patricia Engel

Alle Erscheinungen sind kostenlos zu beziehen über die Homepage der NÖ Landesregierung. Ältere Bände werden nicht mehr neu aufgelegt, stehen jedoch als Downloads auf der Webseite zur Verfügung.

Bitte schaffen Sie sich selbst einen Überblick auf der Adresse:

http://www.noel.gv.at/Kultur-Freizeit/Kunst-Kultur/Publikationen/pub_denkmalpflegebroschuere.html

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Ein neuer Stern

An meinem Himmel steht ein Stern, ein neuer, ich höre leise Aeolsharfen klingen, ich fühle mich auf Astro-Höhen-Schwingen, mein Geist ist klein und wird noch stilller, scheuer

vor Deinem Nacht-erhellend' Geistesfeuer. Du bringst im Bild den Kosmos zum Erklingen und willst selbst den Uranus noch erzwingen als Geist-konglomerates Ungeheuer.

Verzeih' mir, Dich mit Magiern zu vergleichen, doch Deine Kunst macht dich entrückt, erhaben, den Irrenden ein ruhig Rettungslicht.

Es möge Unrat der Ästhetik weichen, Fortuna überschütte Dich mit Gaben, und zürne uns'ren vielen Schächen nicht.

1991

v. Josef Weichselbaum, Kleinkadolz (iM) Aus seinem "Gedichte Band "

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