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Die User Blogs

Viel Spaß bei unseren Blogs - auch Sie sind herzlich eingeladen, hier Ihre Beiträge zu schreiben.

Vorstellung Josef Weichselbaum

In unserem Verlag haben wir Werke von Josef Weichselbaum, einem Heimatforscher aus Kleinkadolz im Weinviertel aufgenommen.

J. Weichselbaum hat als Kleinbauer Jahrzehnte an der Erforschung seiner Region gearbeitet. Unter vielem anderen hat er sein Großwerk Chronik von Enzersdorf im Thale und Kleinkadolz mit 900 Seiten nach 18 jähriger Recherche im Jahre 2006 veröffentlicht.
Darin findet man seine Recherchen und Dokumentensammlung aus dem ganzen Weinviertel.
Geboren am 15. 3. 1920, verstorben am 25. 5. 2007.
Wir haben seinen Nachlass 2011 übernommen und sein Werk neu aufgelegt. Im Nachlass befand sich auch ein Gedichte Band, er bezeichnet diesen "Sonette zur hohen Mime", welches wir ebenfalls neu auflegen. Wir bringen Auszüge aus diesem Band hier zur Ergötzung und Besinnung.

J. Weichselbaum war ein bescheidener Mensch, jedoch mit großer Schaffenskraft und Ausdauer.

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Wasser

In mehreren unser Schulprogramme wird das Thema WASSER behandelt. Einmal beim Projekt "Denkmal im Diskurs" mit Schwarzenbergplatz, Russendenkmal und Hochstrahlbrunnen in Wien, dann auch bei den Gemeinschaftsprojekten von Schulen. Bei den Projekten "Kulturlandschaft" oder auch "Industriedenkmale". Ich habe in der Bbibliothek 2 Werk gefunden, die ich wegen der hohen Qualität hier vorstelle, und die das Geschichtsbild abrunden.

  Wasserversorgung für Wien

Das Buch Dich zu erquicken, mein geliebtes Wien - Geschichte der Wassserversorgung von den Anfängen bis 1900, v. Josef Donner. Klappentext: "Als am 24. Oktober 1873 die Fertigstellung der I. Wiener

Dich zu erquicken

Hochquellenleitung mit der Inbetriebnahme des Hochstrahlbrunnens auf dem Schwarzenbergplatz gefeiert wurde, hatten die Wiener schnell ein Witzwort bei der Hand: Sie verliehen der mächtigen Fontaine zwischen Rennweg und Prinz-Eugen-Straße taxfrei den Ehrentitel "Höchster Heuriger Wiens."  Nichts könnte die Wertschätzung der Wiener für ihr geliebtes Hochquellwasser besser charakterisieren als dieser Vegleich mit dem Rebensaft. Wiener Blut, Wiener Wassern Wiener Wein: So mußte eigentlich die Dreieinigkeit der weltberühmten "flüssigen Spezialitäten" dieser Stadt lauten. " Mit diesem launigen Erklärungstext wird man nicht richtig auf diesen Band vorbereiet. In ihm werden auf 110 Seiten wunderbare kleine Geschichten über die Wasserversorgung Wiens erzählt, Baugeschichten ebenso wie die Entwicklung der Wasserversorgung für die einzelnen Bezirke, unterlegt mit vielen, liebevoll zusammengetragenen Abbildungen . Die Kapitel im Werk sind: Wasser für Vindobona   Brunnen und Baustuben   Bau zentraler Wasserleitungsanlagen: Öffentliche und Private Wasserleitungen Wassermann und Wasserweib   Kaiser-Ferdinands-Wasseleitung   Historische Nutzwasserleitungen und Wientalwasserleitung, sowie die Beschreibung von Wassermuseen, Wasserabgabebestimmungen 1873 bis 1910. Das Buch ist nicht für Techniker geschrieben , sondern ist ein Erzählband.
Verlag: Norka Zeitungsverlag GesmbH, zu beziehen im Buchhandel.

Als 2. Werk empfehle ich den Konsumenten und Liebhabern des Wiener Wassers, wie auch den wissbegierigen Schülern:

Wasser in Wien

Wasser in Wien. Von den Römern bis zur Neuzeit, Autorinnen sind Sylvia Saki Oberthaler u. Christine Ranseder Der Stadtarchäologie ist es gelungen, wie bei den meisten seiner Veröffentlichungen, archäologische  Themen auch für den Laien interessant zu verfassen. Das Büchlein mit 76 Seiten ist zwar mit vielen historischen Themen befasst, die den Leser jedoch nicht überstrapazieren. Natürlich ist es faszinierend zu erfahren, wie eine Stadt, die ursprünglich von den Römern gegründet wurde, im Laufe der 2.000 Jahre die Wasserversorgung sicherstellen konnte. Damals lebten hier etwa 6.000 römische Soldaten am Donaustrande, mit den Angehörigen und den Bewohnern der Zivilstadt insgesamt ca. 30.000 Personen. Die Wasserleitung damals hatte ein Länge von 17 km, mit einem durschn. Gefälle von 0,3 %. Weiters lerne ich: Die Durchflussmenge war täglich mind. 4,3 Mio Liter Wasser.  Und so geht es weiter bis zur Jetztzeit mit den Informationen, die einen eigentlich nie richtig interessiert haben. Aber doch, wenn man so einen kleinen Band in die Hände kriegt und ordentlich aufgemacht, 2.000 Jahre Geschichte kurzweilig erzählt bekommt.

Verlag: Phoibos aus Wien 5 verlegte den Band 2007, welcher über den Buchhandel oder die Stadtarchäologie oder die Wasserwerke bezogen werden kann.

 

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ASTRONOMISCHE UHREN UND ASTROLOGIE

von Ingeborg Steyer
Sonnenuhr-im-inneren-Burghof-zu-Wien
Sonnenuhren jeder Art haben mich immer fasziniert.
Wurde ich einer ansichtig, beobachtete ich neugierig den wandernden Schatten auf dem dargestellten Ziffernblatt und staunte über die stimmende Zeitangabe der Stunden.
Als naiver Laie konnte ich mir natürlich keinen Reim auf die Wirkungsweise machen, dachte aber auch nicht weiter darüber nach.
Bei einer Besichtigung des Straßburger Münsters bestaunte ich die Technik sowie die Ausführung seiner astronomischen Uhr mit der präzisen Zeitangabe und Planetendarstellung.
In Wien begann 1766 David Ruetschmann alias Frater a Sancto Cajetano (1726-1796) im Hofkloster der Augustiner Barfüßer die Arbeit an der astronomischen Kunstuhr, die er am 21. März 1769 fertigstellte. Sie kann im Uhrenmuseum der Stadt Wien besichtigt werden.

Frater-David-a-Sancto-Cajetano_Astrouhren
Sensationelle Genauig- und Richtigkeit wurde der Uhr Cajetanos in allen zeitgenössischen Publikationen bescheinigt, der das Uhrmacherhandwerk nie erlernt hatte, sondern gelernter Schreiner war.
1774 arbeitete Cajetano auch an der Reparatur der kopernikanischen Planetenmaschine, die heute im Naturhistorischen Museum aufbewahrt wird.

Skeptisch, die Sterndeutung betreffend, entdeckte
ich 1968 zufällig ein kleines Büchlein mit
dem Titel „Sternenbahnen – Menschenwege“,
nach dessen Lektüre ich das Metier Astrologie
nicht mehr ablehnend bewertete, sondern zu
folgendem Schluss kam:

Astronomische-Kunstuhr-des-Frater-Cajetano


Wenn die Grundlage der Astrologie die
anerkannten Wissenschaften Astronomie und Mathematik sind, kann das Argument „Aberglaube“ nicht standhalten, zumal die von Astronomen berechneten und in Gestirnstandstabellen, den so genannten Ephemeriden, abzulesenden Planetenstände mit ihren Zeitabläufen als Fundament für Zeitaussagen dienen.

Beschreibung-einer-astronomischen-Uhr-Titelblatt




Nun konnte ich auch die Wirkungsweise von Sonnen- und astronomischen Kunstuhren endlich verstehen.
Im übrigen pflegte Kaiser Joseph II. persönlichen Kontakt zu Cajetano und schätzte dessen Arbeit.
Für weitere Informationen stehe ich während der Ausstellung gerne zur Verfügung. In diesem Sinne folgender Hinweis:

Die Sterne künden
uns nur die Zeitqualität
verursachen nicht!

Postscriptum: In Österreich gewerblich tätige Astrologen müssen Mitglied der WKÖ (= Wirtschaftskammer
Österreichs) sein und eine Ethikerklärung unterschreiben.

Ein Auszug aus dem Museumsheft 2013/1 zu beziehen im Shop Genaustria

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Hinweis auf das Buch "Die Landstrasser Juden"

Seit 1990 beschäftige ich mich damit, die jüdischen Landstraßer, die im März 1938 infolge der Okkupation unserer Heimat durch Nazideutschland plötzlich zu ausgegrenzten und rechtlosen Unpersonen wurden, in einer Datei zusammenzufassen.

In mühevoller Kleinarbeit suchten wir die Namen, Anschriften, Geburtsdaten, Berufe und Schicksale dieser Menschen.

Dann gab es im Mai 1995 die Ausstellung Unsere vergessenen Nachbarn. Ich wählte diesen Titel damals mit voller Absicht, weil diese Menschen in unserer Gesellschaft bis dahin tatsächlich vergessen waren. Niemand von den älteren Menschen sprach von ihnen, und Auskünfte erhielt ich immer nur nach beharrlichem Fragen.

Erst einige Jahre danach gab es dann die offiziellen Gedenkveranstaltungen wie beispielsweise A letter to the stars. In unserem Bezirksmuseum erinnert ein Gedenkraum seit 1995 an diese ehemaligen Mitbürger, wo auch ein Erinnerungsbuch aufliegt.

Immer wieder versuche ich seither, das Gedenken auch in der Öffentlichkeit durch Anbringung von Gedenktafeln wach zu halten; bei dieser Tätigkeit unterstützt mich dankenswerterweise der Landstraßer Verein Steine des Gedenkens, der sich bemüht, jedes Jahr zu Beginn des Monats November anlässlich der so genannten Kristallnacht neue Erinnerungstafeln für Personen oder Institutionen im Gehsteig anbringen zu lassen. Der Vorstellung des Buches war anlässlich unserer Ausstellungseröffnung am 11. November 2011.

Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserer alten Homepage

Detaillierte Daten auf der Internetseite Juden in Wien 3 Das Buch ist im Museum und auch online zu erwerben

und http://www.steinedesgedenkens.at

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Landstraßer Fußwege und Durchgänge - Buchauszug

Hier ein Buchauszug aus dem Museumsheft 2009-01 welches Sie im Bezirksmuseum erwerben können

Landstrasser Fusswege und Durchgänge

DI Rudolf Zabrana, Bezirksvorsteher-Stellvertreter

Geschichtliche Entwicklung

Auf der Landstraße mit einem historisch gewachsenem und sehr großmaschigen Straßennetz hat es zur Verkürzung der Wegdistanzen neben „normalen“ Fusswegen auch eine besondere Spezialität, das „Durchhaus“ gegeben. Das sind langgestreckte Hofparzellen mit Zugängen an den Kopfenden (Straßen), die auch zur Erschließung der Handwerksgewölbe, Gasthäuser, Lager und Stiegenhäuser dienten. Das bekannteste Landstraßer Durchhaus ist wohl der „Sünnhof“ (LH26/Ungargasse 13). Weitere Durchhäuser waren das Wirtshaus „Zum schwarzen Tor“ (LH 73/Hainburgerstraße 18), das heute durch den Durchgang Landstraßer Hauptstraße 71 zum Rochuspark/U3/Erdbergstraße und Kundmanngasse ersetzt ist. Auch der Durchgang beim „Schwechater Hof“ LH 97 zur Hainburgerstraße 36 existiert noch in sehr eingeschränkter Form (durch die Galleria und den C&A). Am Rennweg 59 zur Schützengasse 26 gibt es noch einen kümmerlichen Nachfolger durch den „Sozialbau“. Die Durchgänge Löwengasse 19 zur Krieglergasse 3 und Löwengase 33 zur Adamsgasse 30 sind nicht mehr benutzbar. Aktueller Stand Das Prinzip der Landstraßer Durchhäuser wurde in den 80er Jahren in Wiens ersten Bezirksentwicklungsplan aufgenommen, fortgeführt, und in über 25 Jahren ausgebaut und umgesetzt. Die planliche Darstellung zeigt den Stand und die mögliche Entwicklung – vor allem in Stadterweiterungsgebieten wie St. Marx und Euro-Gate. Bedeutung der Fusswege Zu Fuß gehen als „sanfteste“ und umweltfreundlichste Art der Fortbewegung – verbraucht die bereits zugeführte Energie und steigert als einzige Fortbewegungsart die persönliche Fitness und damit die Gesundheit – braucht den wenigsten Platz – und ist die städtebauliche Rahmenbedingung aus dem die Urbanität erwächst. Weitere positive Effekte: • Entlastung der Straßen vor allem vom Autoverkehr • teilweise Trennung und wieder Zusammenführung der Verkehrsarten (MIV – Fußgänger) • Vermeidung von „Verschattungszonen“ d.h. Verödung von Straßenzügen und Gebieten (in Anlehnung an Jane Jacobs’ „Tod und Leben amerikanischer Städte“, 1960) • Verbesserung der Umweltqualität durch ruhige Grünwege • verbesserte Sicherheit durch die Vermeidung von Sackgassen und stärkere soziale Kontrolle • Einprägung und Kennenlernen unverwechselbarer Situationen und damit bessere Identifikation mit dem Stadtviertel (Viertelsbezogenheit) • Steigerung der „Urbanität“ und damit der Lebens- und Umweltqualität Wie kann dieser Nutzen gemessen werden ? Erstens durch einen signifikant höheren Anteil im „modal split“ der Verkehrsarten: etwa 35% der Wege werden zu Fuß erledigt (Schnitt der Bezirke 1-9+20: 30%). Ein weiterer Maßstab ist die Wohnqualität: gemeinsam mit dem 19. Bezirk ist die Landstraße Wiens beliebtester Wohnbezirk! Elemente des Fusswegenetzes Es gibt eine Vielzahl an Elementen eines Fußwegenetzes, die in der Landstraße vorkommen: • klassische „Durchhäuser“ • Durchgänge und Fusswege • „Offene“ Wohnhausanlagen vor allem der Stadt Wien („Gemeindebauten“) • Durchlässe bei Viadukten und Bahndämmen • Grünwege in Parkanlagen oder Blockinnenparks • überbreite, baumbestandene Gehsteige • Fußgängerbereiche • Promenadenwege entlang von Gewässern (Treppelwege, Vorkaianlagen) • Fußgängerbrücken und –stege • Unterführungen • Passagen in Bauwerken Umsetzung Wesentlich ist das langfristige Planen, dann in den Rechtsbestand überführen (Flächenwidmungs- und Bebauungspläne) und bei der Umsetzung von Bauprojekten „mitnehmen“ – entweder durch das Baurecht oder „bargaining“ (Abtausch mit anderen Wünschen). Weitere Entwicklung Die Verknüpfung zu einem dichten Netz ist eine immerwährende Planungsaufgabe und kann immer attraktiver gemacht werden.So gesehen ist ein Grundnetz im Entstehen und muss weiter geführt werden. In diesem Sinne ist es notwendig, diese Aufgabenstellung den nachfolgenden Planergenerationen nahezubringen und die Kontinuität zu wahren. In diesem Sinn ist der Mobilitätspreis Anerkennung für das bisher Geleistete und Auftrag an uns und unsere Nachfolger, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Durchhäuser im 3. Bezirk Das sogenannte Durchhaus war in der Wiener Altstadt und den Vorstädten eine lokale Spezialität. Man versteht darunter in der Regel ein Haus, das zwischen zwei parallel verlaufenden Straßen liegt und von beiden Seiten betreten werden kann. Zum Teil verfüg(t)en diese Baulichkeiten über einen oder mehrere Innenhöfe, in denen Lagerräume, Geschäftslokale und Gaststätten untergebracht sind (waren). Köstlich ist die Kennzeichnung „Freiwillig gestatteter Durchgang“, die ursprünglich als überbautes Wegerecht bezeichnet wurde. Die Benützung dieser Durchhäuser ersparen jedenfalls zeitraubende Umwege. In der einschlägigen Literatur sind auf der Landstraße folgende Örtlichkeiten angeführt: 1. Landstraßer Hauptstraße 28/Ungargasse 13 (Sünnhof) 2. Landstraßer Hauptstraße 40/Ungar........ Ende Buch-Auszug

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St. Marx

1986 verfasste ich ein Museumsheft mit dem Schwerpunkt St. Marx. Weil sich inzwischen dort einiges verändert hat, möchte ich in der nächsten Zeit - ich schreibe diesen Text im Frühjahr 2007 - eine umfassende Ausstellung über diesen Teil unseres Bezirksgebietes gestalten.

Warum dieser Bezirksteil diesen Namen trägt, wird auf der Seite St. Marxer Versorgungshaus erzählt. Dort sind auch einige historische Fotos zu finden.

Auch über das als "Bauch von Wien" bezeichnete ehemalige Schlachthaus St. Marx berichte in in unserer Homepage. Hier ist allerdings inzwischen nachzutragen, dass der Rinderschlachthof, der nach Informationen aus den Reihen der Bezirkspolitiker möglicherweise bald als Oldtimer-Ausstellungsort mit angeschlossenem Gastronomiebereich genutzt werden wird, bereits in neuem Glanz erstrahlt.

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Das Innere der Halle besticht durch seine Schönheit und klaren Formen

In unmittelbarer Nähe der Rinderhalle wurde vor einigen Jahren an der linken Seite des Rennwegs das T-Center mit der Anschrift Rennweg 97-99 errichtet.

Lesen Sie hier weiter auf unserer Museumswebseite

 

 

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Vorstellung unserer Publikationen

Seit dem Jahre 1982 erstellen wir unsere beliebten Informationsbroschüren. Die Bezirksnachrichten erscheinen 4 mal im Jahr. Dazu erstellen wir in unregelmäßigen Abständen ebenfalls spezielle Bände, die sich mit unseren Kulturgeschichte/-Themen befassen, oder auch Sonderhefte. Aktuelle Themen sind gerade: HEIMITO VON DODERER UND DIE VON IHM UNGELIEBTE LANDSTRASSE, Eigenverlag, liegt ab Mai 2010 sowohl im Bezirksmuseum als auch unter http://shop.genaustria.at auf

KULTURGESCHICHTE DER LANDSTRASSE, Eigenverlag, 2009 (liegt ab sofort sowohl im Bezirksmuseum als auch unter http://shop.genaustria.at auf)

LANDSTRASSER SPAZIERGÄNGE, Eigenverlag, 2009 (liegt ab sofort sowohl im Bezirksmuseum als auch unter http://shop.genaustria.at auf)

Alle unsere ehemaligen Museumsheft BEZIRKSMUSEUM LANDSTRASSE, NACHRICHTEN, die in unserer Bibliothek gesammelt sind, können bei uns eingesehen werden.

Seit diesem Jahr haben wir einen weiteren Förderer unseres Museums gewonnen, der uns bei der Verbreitung dieses Angebotes unterstützt. Der Verein FORSCHMIT in Wien (www.forschmit.at) betreibt einen großen Internetshop seit mehreren Jahren. Er eröffnet uns damit auch internationale Interessenten für unsere Kulturarbeit, mit seinen bereits 30.000 jährlichen Kunden/Interessenten. Deren Hauptzielgruppe sind die Familien- und Heimatforscher weltweit (2010 bereits 200.000 Besucher auf deren Webseiten-2011 mit 514.000 Besucher ).  Solche Forscher aus den ferneren Ländern interessieren sich natürlich auch für die Lebensbedingungen ihrer Vorfahren aus Wien und über deren Kulturumgebung. Damit haben wir beide einen Kreis geschlossen. UnserAngebot aus dem historisch wichtigen Wiener Bezirk wird nun für diese Interessenten einfach zugänglich.

Unterstützen Sie bitte unsere Vereinsarbeit mit dem Kauf einer unserer Broschüren. Oder schließen Sie ein Abonnement ab, damit wir Ihnen jede Neuerscheinung automatisch zusenden können. Wir informieren Sie dabei auch über alle zukünftigen Sondererscheinungen.

Der größte Teil seit 1982 kann beim Internetshop bestellt werden. Der Original-Nachdruck der bereits vergriffenen Broschüren erfolgt ebenfalls durch den Shop.

Bitte, klicken Sie auf dieser Seite auf "Hersteller" und in der erscheinenden Liste auf "BezMuseum Wien 3".

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Vorstellung eines rührenden Zeitdokumentes

Infolge der jahrelangen Beschäftigung mit dem Thema Landstraßer Juden lernte ich viele Menschen kennen, die im Kindesalter in unserem Bezirk daheim gewesen waren und durch einen glücklichen Umstand mit einem der Kindertransporte nach England oder nach Schweden gerettet werden konnten. In meinem neuen Buch Die Landstraßer Juden sind einige Interviews mit diesen Personen im Kapitel Zeitzeugenberichte nachzulesen. Eine von ihnen ist Daisy Koeb, geborene Bermeiser-Elsner, Geburtsjahrgang 1927, die heute in Rishon-Lezion, Israel lebt.

Sie verfasste ein erschütterndes Buch mit dem Titel Liebste Mama, erschienen im Mariposa Verlag, in dem sie die Geschichte ihrer Familie an Hand von Briefen schildert.

Für Interessenten: Daisy Koeb: Liebste Mama - Buch und CD ISBN 978-3-927708-55-6 Mariposa Verlag Weitere Informationen zu diesem Buch sind zu erhalten bei: Ursula Strüwer Drakestraße 8A, 12205 Berlin Telefon: 030/215 74 93 Fax: 030/215 95 28 Mail: info@mariposa-verlag.de

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Vorstellung einer Landstrasser Autorin

Das Buch der Landstraßerin Dr. Eva Bauer WIR VOM JAHRGANG 1946 - KINDHEIT UND JUGEND IN ÖSTERREICH erschien vor kurzem im deutschen Wartberg Verlag. Das reich bebilderte Buch enthält eine Rückschau auf Ereignisse, die ihre Kindheit und Jugend geprägt haben.
Der Leser wird an die Nachkriegszeit, das Leben inmitten von Ruinen, den Wiederaufbau, den Staatsvertrag, den ersten Mann im Weltall, das "Wirtschaftswunder" verbunden mit den gesellschaftlichen Umbrüchen dieser Zeit, das damals neue Getränk "Chabesade" aber auch an die Beatles und die Swinging Sixties erinnert, um nur einiges zu nennen.
Es war eine Zeit, in der die Menschen offenbar mehr Zusammenhalt als heute an den Tag legten, eine Zeit der Entbehrungen und Hoffnungen auf eine bessere Zukunft. Frau Dr. Bauer liest daraus anlässlich unserer Eröffnung am Freitag, dem 11. November 2011 ab 19:00 Uhr. Eva Bauers Buch finden Sie im Verlag hier

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Der Verein für Landeskunde in Niederösterreich

Dieser Verein veröffentlicht laufend Publikationen, die ich Ihnen hier empfehlen möchte. Diese Ausgabe befasst sich auch m. der hebräischen Chronik Schweinburg.

Unsere Heimat© Verein für Landeskunde von Niederösterreich

Martha Keil, Barbara Staudinger und Abraham David Aus der „heiligen Gemeinde Schweinburg" - Eine hebräische Chronik aus dem frühneuzeitlichen Niederösterreich

Thomas Ballhausen Filmzensur in Österreich von den Anfängen der Kinematographie bis 1938 - Historische Entwicklungslinien - Dokumentenlage - Forschungsansätze

Forum

Thomas Pulle 850 Jahre Stadt St. Pölten

Wolfgang Huber Das St. Pöltner Stadtrechtsjubiläum und das Diözesanarchiv

Ralph Andraschek-Holzer Hauptausstellung der NÖ Landesbibliothek 2009: Die Statutarstadt St. Pölten in alten Ansichten

Richtigstellung nach dem Urheberrecht + Rezensionen + Vereinsnachrichten

Im Landesarchiv in St. Pölten finden Sie eine umfangreiche Bibliothek der gebundenen Jahrgangs-Werke des Vereins. Besonders interessant sind für mich persönlich und meine spezifischen Forschungen die Bände aus der Mitte des 19. Jhdts. Hier finden wir Detailinformationen, die sonst nirgends mehr erschienen sind.

Diese und alle weiteren Veröffenlichtungen finden Sie im WEB hier

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Denkmalpflege in Niederösterreich

Denkmalschutz und Denkmalpflege

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Dazu erschien der Band 36 mit dem Titel Menschen und Denkmale vom Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Kultur und Wissenschaft

Dieser aussergewöhnliche Band gibt in 42 Beispielen reichhaltiges Zeugniss von Denkmalpflege im Lande. Peter König beschreibt die Hintergründe der liebevollen Arbeiten zum Erhalt von Denkmälern. Wir können diesen Band jedem empfehlen, der sich ein Bild des Wirkens des BDA machen möchte. Dazu ein Textauszug: " Denkmale, die Zeugnisse der historischen Leistungen der Menschen geben, sind vielfältig. Sie umfassen prähistorische Funde und römische Ausgrabungen, die in den Aufgabenbereich der Bodendenkmalpflege fallen. An Bauwerken wie Wohnhäusern, Handelsgewölben, Kommunalbauten, Befestigungsanlagen, Burgen und Schlössern, Kirchen und Klöstern, aber auch an Industriebauten der jüngeren Vergangenheit lässt sich ein wichtiger Teil der Geschichte von Dörfern und Städten ablesen.

Wichtige Zeugen von Kultur- und Kunstgeschichte sind auch Werke der Malerei, Plastik und des Kunsthandwerkes......

Der dokumentarisch-historische Wert der Denkmale ist wichtiger als der praktische Nutzen eines solchen Objektes...

Der Landeshauptmann hat überdies das Recht, beim Bundeskanzleramt Anträge auf Feststellung des Vorliegens des öffentlichen Interesses an der Erhaltung von Denkmalen (einschließlich Ensembles und Sammlungen), aber auch - soweit sie bereits unter Denkmalschutz stehen- auf deren Veränderung, Zerstörung oder Aufhebung der Unterschutzstellung zu stellen.

Oberstes Ziel des Denkmalschutzes ist die Erhaltung der Substanz des Objektes, wobei man aber bestrebt ist, den Bedürfnissen der heutigen Zeit gerecht zu werden. Der Eigentümer eines Denkmals ist verpflichtet, etwaige anstehende Veränderungen dem Bundesdenkmalamt bekannt zu geben. ....

Reich bebildert und ausführlich beschrieben sind Kleinode wie diese:

Schwedenkreuz Niederrußbach

Schloss Ebergassing

Mailberg Nr. 11

Turmhof Retz

Schüttkasten Harmannsdorf

Jüdischer Friedhof Ybbs - Ort der Versöhnung

Evangelische Kirche Mitterbach - die Orgel

Gotische Lichtsäule Hof am Leithagebirge - Ins Jenseits leuchten

Alpengasthof am Kreuzberg - "Baue nicht malerisch"

Zu bestellen in der Kulturabteilung der NÖ Landesregierung.  (Kostenlos)

Ich werde Ihnen weitere Veröffentlichungen, die mir wichtig erscheinen, hier vorstellen.

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Unsere Buch-Veröffentlichungen

Kulturgeschichte Kulturgeschichte

Im Jahr 2009 schrieb ich das Buch KULTURGESCHICHTE DES 3. BEZIRKS WIEN-LANDSTRASSE. Der Grund dafür war die Aufdeckung eines sensationellen archäologischen Fundes, der aus dem Neolithikum stammt. Weil die Archäologen seit mehr als 150 Jahren immer wieder im Bezirksgebiet auf Funde stoßen - Kelten, Römer, Gräber aus der Völkerwanderungszeit - und weil ja unser Erdberg seinen Namen von einer dort befindlich gewesenen frühmittelalterlichen Erdburg ableitet, habe ich mich an diese Arbeit gemacht. In dieser Veröffentlichung, die reich bebildert ist und über ein großes Namensverzeichnis verfügt, erzähle ich die reiche und vielfältige Geschichte des Bezirks Landstraße.

UMSCHLAGBILD SPAZIERGÄNGE2010 folgte das Nachschlagewerk Landstraßer Spaziergänge. In mehr als 20 Kapiteln sind Routen durch unseren Bezirk beschrieben. Seit vielen Jahren führe ich interessierte Personengruppen abschnittweise durch den Bezirk - durch Erdberg, durch das Fasan- und das Weißgerberviertel, die Landstraßer Hauptstraße, den Heumarkt und den Rennweg entlang sowie durch den interessanten St. Marxer Friedhof. Ich erlebte es immer wieder, dass ein Führungsteilnehmer nach einer halben Stunde stöhnte: "Das kann man sich ja nicht merken, was Sie uns da alles erzählen. Bitte, wo kann ich das nachlesen?"
Dann musste ich bedauernd die Schultern hochziehen und gestehen, dass alles das, was ich erzähle von da und dort zusammengesucht und in meinem Gehirn gespeichert ist. Und dann kam regelmäßig die Frage: "Und warum, bitte, schreiben Sie das nicht auf?" Dann setzte ich mich eben einen Sommer lang hin und schrieb; ja, und das Ergebnis liegt nun vor. Dieses Büchlein ist ebenfalls bebildert, verfügt auch über ein langes Namensverzeichnis und ist dazu geeignet, dass unternehmungslustige und neugierige Spaziergänger auf eigene Faust den Bezirk Landstraße erkunden.

 

 

 

 

UMSCHLAGBILD DA DRUNT IN ERDBERGIm Frühjahr 2011 erschien dann das Büchlein Drunt in Erdberg. Dafür gab es mehrere Gründe. Zum einen fragen Besucher im Museum immer wieder nach Ausstellungen zu diesem Bezirksteil. Weil mir aber der Platz fehlt - unser Museum ist so groß wie ein Turnsaal in einer alten Schule (tatsächlich wurde der Turnsaal der ehemaligen Hauptschule Sechskrügelgasse 11 nach Schließung derselben in den Fünfzigerjahren zu unserem Bezirksmuseum umgebaut) und einem Zusatzraum, wo sich in früheren Jahren die Männer der Feuerwache Landstraße zwischen ihren anstrengenden Einsätzen ausruhen konnten - kann ich diese Wünsche beim besten Willen nicht befriedigen. Ein weiterer Grund war, dass dieses Erdberg mit so vielen prominenten Menschen - zwei Bundespräsidenten und andere Politiker bzw. Freiheitskämpfer gegen den Nazifaschismus, Maler, Komponisten, Schriftsteller undundund - verbunden ist, die ich eben alle irgendwann einmal nennen wollte, um an sie zu erinnern. Der dritte und letzte Grund war die Erhaltung des in den Zwanzigerjahren erschienen und inzwischen vergriffenen Büchleins Sterbendes Erdberg. Als Anhang meines Buches haben wir Texte und Bilder dieses einmaligen Druckwerks, dessen Entstehungsgeschichte interessant ist, verwendet.

 

 

UMSCHLAGBILD ST MARXER FRIEDHOF graeberWenn sie diesen Blogbeitrag lesen, ist auch das vierte Buch mit dem Titel Der St. Marxer Friedhof bereits erschienen. Ich führe den Leser zu mehr als 200 Grabstellen, wo interessante, zumeist heute nicht mehr bekannte Personen beerdigt wurden, berichte ausführlich über die Geschichte des Friedhofs und erstmals über die zweimaligen Vergrößerungen desselben. Im Anhang findet der interessierte Leser den Abdruck eines 1822 veröffentlichten kleinen Büchleins mit dem Titel "Grabschriften vom allgemeinen Gottesacker ausser der St. Marxerlinie". Die wenigen dort genannten verstorbenen Personen wurden in namentlich bezeichneten Gräbern beigesetzt - die josephinische Begräbnisordnung erlaubte solche Beerdigungen nur einem bevorzugten Personenkreis, alle anderen (siehe Mozart, weil 1791 zum Zeitpunkt seines Todes diese josephinische Reform noch nicht rückgängig gemacht worden war) wurden in Schachtgräbern beigesetzt - was verständlich ist, wenn man den Plan des ursprünglichen Friedhofs genau betrachtet.

 

 

 

 

Nun ist auch mein bisher letztes Buch, das den Titel Die Landstraßer Juden trägt fertig. Ich erkläre darin einiges über das jüdische Leben, die jüdische Religion und die Jüdischkeit, erzähle von den Pogromen und Verfolgungen, beschäftige mich eingehend mit dem Leid, das über die Juden im Jahr 1938 unversehens hereingebrochen ist, beleuchte die Tragödie der scheinbar Geretteten (die Personen, denen die Flucht vor den Nazis gelungen war, aber schließlich in ihrem Fluchtland verhaftet und zur Vernichtung in ein deutsches Lager gebracht wurden), erkläre endlich einmal, was es mit dem Verschickungsort Maly Trostinec auf sich hat und lasse schließlich eine Reihe von überlebenden Zeitzeugen zu ihrem erlittenen Leid Stellung nehmen.

Alle diese Erscheinungen können bei uns im Bezirksmuseum erworben werden. Oder im Onlineshop

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Da drunt in Erdberg

Da Drunten in ErdbergNeuerscheinung - Bezirksmuseum Nachrichten: Der Grund für diese Veröffentlichung „Da drunt in Erdberg“   ist die Tatsache, dass immer wieder Besucher ins Bezirksmuseum kommen, die bedauernd bemerken, dass gerade keine Ausstellung zum Thema Erdberg zu sehen ist. Nun stellt Erdberg eines von vielen Themen dar, die behandelnswert sind. Aus der Beengtheit unseres Museums ergibt es sich zwangsläufig, dass wir es uns nicht erlauben können, eine ständige Ausstellung über diesen Bezirksteil im Museum zu haben. Im Anhang finden Sie den Abdruck des 1928 erschienen Bändchens „Das sterbende Erdberg“. Ich hoffe, dass die Vielfalt der hier angeschnittenen Details für die Freunde dieses Bezirksteiles von Interesse ist.


Inhaltsverzeichnis (Auszug): ALLGEMEINES zum 3. WIENER GEMEINDEBEZIRK
DIE ÖRTLICHE GESCHICHTE Erdberg im frühen Mittelalter Erdberg im Hochmittelalter Erdberg im Zeitalter der frühen Renaissance Erdberg im Barockzeitalter.................

Zu beziehen bei einem Besuch im Museum oder über den Internetshop

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Die Landstraße in Schwarz-Weiss

Anlässlich der kommenden Ausstellungen möchten wir auf eine junge Publikation des Bezirksmuseum aus 2010 hinweisen.

Die Landstraße in Schwarz-Weiss

Inhalte:

- Der Künstlerverein KunstPlatzl - www.kunstplatzl.info – wurde 2002 auf Initiative der in Erdberg geborenen Sonja Frank im 2. Bezirk gegründet.

Sonja Franks Leidenschaften sind das Fotografieren, Töpfern, die Gärtnerei, jede Art von Kunst, die Digital-

Art und die Organisation von Kulturveranstaltungen.

- Filmkulisse Landstrasse

- Der Elefantenrest im Bezirksmuseum

- Mit meinen Augen

- Fotos von Georg Kiss

- Der Basiliskenbrunnen im Stadtpark

- Meine neuen Arbeiten - Theresia Schaffer

- Zeitzeugenbericht - Erinnerungen an den 3. Bezirk

von Heinz Matuschka

24 Seiten

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